Urlaub in Kroatien – Teil 3

Hallo Herbst.

Der richtige Moment um sich an die letzte Sommerurlaubsferienwoche in Kroatien zu erinnern.
zur Erinnerung:
HIER gibt es den ersten Teil vom Hinweg und vom Besuch im Nationalpark Plitvicer Seen,
und HIER den zweiten Teil wo wir am Meer und auf Krk ankommen.

OK, gelesen und Fotos geguckt?
Dann geht es weiter. 🙂

Nach einer zusätzlichen Übernachtung im Autocamp Pu??a auf Krk haben wir uns aufgemacht über die Brücke aufs Festland, über die Küstenstraße mit toller Aussicht erst Richtung und dann einmal durch Rijeka und weiter über Opatija bis nach Ičići ins Autokamp Opatija-Ičići.

Das ist ein supergeiler Campingplatz!
Am Berg gelegen, von einem Hauptweg abgehend schmale Terrassen immer ein Fahrweg und daneben Platz für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil, viele hohe Bäume wo ich froh war über die tragbare Sat-Schüssel, einfache aber saubere Sanitäreinrichtungen, freies WLan auf dem ganzen echt großen Platz, das ganze leicht verwildert und gepaart mit dem Charme Jugoslawiens aus den 1980er Jahren.
Dazu wo wir da waren wenig Gäste die sich sehr gut verteilt hatten.
Fantastisch!

Zum Campingplatz gehört auch ein Restaurant, der nächste kleine Supermarkt und Hafen sind nicht weit entfernt.
Weil wir früh waren hatten wir einen ausgiebigen Spaziergang am Meer Richtung Opatija gemacht, am Dorf-Hafen, (Beton)-Strand, für Hunde natürlich verboten, und Yachthafen vorbei.

Es gibt viele sehr schön renovierte alte Häuser, schicke Neubauten und die -früher sicher- wunderschöne und beeindruckende Villa Münz, und direkt daneben verfallene Plattenbauten aus Titos Zeiten.

Im ganzen habe ich den Eindruck, besonders im Landesinneren, in Kroatien wird nichts abgerissen.
Alte kaputte Häuser bleiben stehen, verfallen, und direkt daneben wird meist ganz schick neu gebaut.
Seltsam …

Zurück auf dem Campingplatz kamen wir noch an einem wunderschönen alten Hymer 900 vorbei, es gab eine Kleinigkeit zu essen und einen schönen Abend unter Bäumen mit Blick aufs Meer.

Den nächsten Tag blieben wir einfach stehen, haben es uns gut gehen lassen und die größte Aktivität war ein ausgedehnter Spaziergang am Meer lang durch Ika und bis kurz vor Lovran.
Erwähnenswert fand ich den ‚Hundestrand‘, das Foto mit dem Gitter an der Treppe. Wenigstens steht ein Schild dran.
Gut, Strand in dem Sinn gibt es halt einfach nicht an diesem Teil der Küste, aber alle paar Kilometer mal so 20 – 30 Meter finde ich recht wenig, weil an allen anderen Stränden sind Hunde generell verboten.
Nunja.

Der Tag endete, Ihr dürft raten!, mit Wein, Bier, einem Happen zu essen, Blick aufs Meer und dem Zirpen von Grillen auf dem Campingplatz an unserem Wohnmobil. 🙂

Nächster Tag, Fahrtag.
Nur: wohin?
Die Liebste möchte noch ein paar Tage Strand, mir ist es egal und Bill sowieso.
Grobe Richtung: Westen. Logisch, da müssen wir eh hin, wir hatten ja nur noch ein paar Tage.
Also Istrien.

In 2004 und 2005 waren wir schon einmal auf dem Campingplatz BiVillage in Fazana, mit einer extrem leckeren Pizzeria mit toller Terrasse übrigens, in der Nähe von Pula, das ist da schon ganz nett. Aber das kannten wir dann schon und auf dem Weg in die Richtung sind wir links abgebogen nach Medulin

Erster Versuch und sofort als OK befunden: das Autocamp Medulin
Totales Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Strand. Touristen. Party. Gedöns. Ja echt! 🙂

OK, wir waren von der 22-5 Uhr Campingplatzdisco und dem Standboulevard weit genug entfernt und darum war das auch nicht ganz so schlimm.
Es folgten noch ein paar Tage gemütlicher Campingplatz / Strandurlaub, mit Sand!, eine kleine Bar und eine extrem gute und günstige Pizzeria gab es auf dem Platz, genau wie einen kleinen Laden für frisches Brot und leckeres Bier.

Lustig übrigens: es gibt alle Getränke in Dosen, und da ist genau wie hier Pfand drauf.
Allerdings haben wir nirgends Leergutautomaten gefunden, und auf Nachfrage erklärte man uns mehrmals das das Pfandsystem noch nicht funktioniert. Also ab in die Tonne.
Abends gab es überall Einheimische die die leeren Dosen aus den Mülltonnen gesammelt haben……
Seltsam! 🙂

Der folgende Montag war dann auch schon wieder Abreisetag, der Schrank mit der dreckigen Wäsche war voll, und der erste und bis heute einzige Tag an dem unser Auto streikte.
Das hatte wohl keine Lust auf Urlaubsende und wollte lieber noch in Kroatien bleiben, ich hätte mich da gerne angeschlossen.
Schuld war die hintere rechte Stütze, die nicht mehr hochfahren wollte. Außer einem leisen Klack-Di-Klack von der Motor-Getriebeeinheit passierte nichts. Es folgte eine ca. einstündige Bastelpause, mit tatkräftiger Unterstützung der netten Campingplatznachbarn.
Die Liebste bekam noch Kaffee und mir wurde beim auseinander bauen und feststellen der Stütze geholfen.
Vielen Dank nochmals dafür!

Es folgte eine komplett entspannte Fahrt durch Kroatien, Slowenien und Österreich auf hervorragend ausgebauten Straßen und danach als Kontrastprogramm die A8 / A9. Die deutschen Autobahnen waren auf der ganzen Reise die mit Abstand schlechtesten. Ende.

Weil aber recht wenig Verkehr war sind wir an München vorbei bis nach Allershausen, übernachtet hatten wir am Sport & Freizeitpark an der Ampertal-Halle. Abschluß des Tages war ein gutes Essen und leckeres Bier in einem Lokal im Dorf.

Am nächsten Morgen ging es erst zum Bäcker, dann zur Tankstelle, dann in den Stau auf der A9.
Ein paar Kilometer hinter der Auffahrt begann eine ewig lange Baustelle, für die rund 130 km bis Nürnberg brauchten wir so gute drei Stunden, ohne Früstückspause, danach ging es zügig Richtung Heimat.

Im ganzen ein entspannter Urlaub, viel gesehen, nette Leute kennengelernt, keine Probleme mit dem Wohnmobil und sicher nicht der letzte Besuch in Kroatien. Schön wars! 🙂

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Urlaub in Kroatien – Teil 3

die Regierungserklärung der Frau Dreyer

die Regierungserklärung der Frau Dreyer zum Thema Nürburgring kann man irgendwie recht kurz zusammenfassen.

1. die Vorgängerregierung unter Beck hat Fehler gemacht, mit denen ich nichts zu tun habe, aber so etwas wird es mit mir nicht mehr geben.
2. die Sachwalter haben -vielleicht- Fehler gemacht wo ich nichts zu sagen möchte und mit denen ich nichts zu tun habe.
3. joa, euch allen viel Glück, alles Gute.

und dieses emotionslose runterleiern einer -wahrscheinlich- von anderen geschriebenen Rede, faszinierend.

die Regierungserklärung der Frau Dreyer

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Sonntag

Mit Verspätung die Bilder von Sonntag.

Was gibt es Ende September morgens in der Eifel?
Nebel, genau.
Nach einem ersten Blick aus dem Fenster war mir eigentlich klar das das erste Rennen, die 2 Liter Formel Renault, um 8.40 Uhr nicht pünktlich starten würde.

Darum gab es erst einmal einen Kaffee und einen kurzen Blick was da denn für eine Schönheit in der Parklücke vor mir steht. 🙂
Straßenzugelassen, aber komplett mit Käfig und Helm im Auto.

Um 8.45 Uhr war ich auf der Tribüne, die Rennstrecke im Nebel. Gegen 9 Uhr wurde das Formelrennen endgültig abgesagt, die Autos fuhren eine Runde aus der Startaufstellung bis das Fahrerlager.
Um kurz vor halb 10 kamen die Lamorghinis aus der Boxengasse und fuhren tatsächlich in die Startaufstellung. Überraschung!?!
Eine noch größere Überraschung war für mich allerdings, das der Rennleiter tatsächlich das Rennen gestartet hat, das halte ich bis heute für komplett unverantwortlich.
Gestartet insofern, das rundenlang hinter dem Safetycar hergefahren wurde, zwischendurch wurden ein paar Runden frei gefahren, die letzten Runden wegen viel Regen wieder hinter dem Safetycar.
Die Fotos geben die Sichtverhältnisse ziemlich genau wieder.

Weil mir das zu blöd war, bin ich wieder ins Wohnmobil, Kaffee und Kuchen, also frühstücken.
Pünktlich zum 1000 km Rennen verzog sich der Nebel zum größten Teil, dafür war es extrem naß.
Entsprechend gab es die ersten Dreher schon auf dem Weg in die Startaufstellung…

Gestartet wurde auch hier hinter dem Safetycar, nach ein paar Runden wurde das Rennen frei gegeben und in den nächsten Runden entwickelte sich eine muntere Dreherei 🙂
Es entwickelte sich ein durchaus spannendes Rennen bei zum Schluß abtrocknender Fahrbahn und, noch eine Überraschung, Sonne!

Einen sehr guten Rennbericht gibt es wie immer bei gt-eins.de , präzise HIER

Zum Schluß noch ein paar Bilder aus dem Parc Ferme nach dem Rennen, 6 Stunden Fahrzeit sieht man den Fahrzeugen schon an.

Insgesamt ein schönes Wochenende, schade das es die Veranstaltung in dieser Form nächstes Jahr nicht mehr gibt.
Wenn es nächstes Jahr überhaupt Veranstaltungen am Ring gibt, angeblich gibt es ja bis heute mit keinem Veranstalter Verträge für nächstes Jahr.
Zu dem Thema, und zum ganzen Drama am Nürburgring, empfehle ich wie immer den Herrn Hahne.

Und weil ich nicht weiß ob ich dieses Jahr noch mal zum Nürburgring komme hab ich mich traurig verabschiedet.
Tschö, Ring!

Links zu den Bildgalerien zum durchklicken:
Samstag
Sonntag

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Sonntag