FIA WEC Nürburgring 2016

Nach der ersten Veranstaltung im letzten Jahr war ich auch dieses Jahr bei der FIA WEC am Nürburgring.

Ich befürchte ja momentan das das mein einziger Besuch dieses Jahr in der Eifel war, aber mal abwarten. Wer sich für den Motorsport – Teil interessiert hat sich sicherlich zeitnah über das Rennen informiert, ganz hervorragend und umfassend geht das wie immer bei den Kollegen von motorsport.com , eine umfassende Zusammenfassung gibt es zum Beispiel hier.

Kommen wir zu den wichtigen Sachen: ein kleines blaues Auto, ganz große Autos, eine Rennstrecke fast ohne Autos, alte Porsches, ein halbes Lego-Auto und Wohnmobile.

Los geht’s!

Was sieht man als erstes wenn man aus Richtung der T4 ins Fahrerlager kommt? Genau, die Team-Trucks. Die hier zum Beispiel:

Da stehen natürlich noch ewig mehr, aber die hier fand ich schick, wobei ich das Prinzip von dem Toyota – TMG Auflieger noch nicht kapiert habe. Weil, wenn man aus dem nach oben geschobenem Teil rechts und links jeweils Slide-Outs mit festen Wänden hat, die also so am Stück eingezogen werden können, wo sind die wenn das im unteren, nicht aufgestelltem Teil feste Seitenwände sind? Entweder sind das keine echten Slide-Outs oder die Seitenwände im unteren Teil sind klappbar. Mysteriös. Wenn mir da jemand weiterhelfen kann, bittedanke. 🙂

Das GULF Design sieht auch, oder erst recht, an großen Autos gut aus, aber auch an dem kleinen Quad davor. Und der neue Ford Cargo ist, rein optisch wenigstens,  einfach klasse.

Hinter den großen steht ein kleines blaues Auto aus der Abteilung ‚Verliebt auf den ersten Blick‘: die neue Alpine. Noch als Vorserien-Modell, aber schon todschick!

 

Im monströsen, viel zu großen Beck-Boulevard gab es eigentlich nicht viel zu sehen. Die üblichen Flohmarkt-Modellauto und Klamotten Stände, ein Stand mit FIA-WEC – Ohrstöpsel (mit 5 € schweineteuer, aber echt gut, ich hatte meine im Auto in der Tasche liegen lassen), die üblichen Fressbuden, und: ein paar alte Porsche. Sehr schick!

Alles Autos mit Geschichte, bzw. im Fall von dem neuen 918 einer, der noch Geschichte schreiben möchte, als Hybrid-Straßensportler. Nett fand ich den halben Hybrid LMP1, 375.000 Lego Steine sollen die andere Hälfte wohl sein. 🙂

Was gab es noch zu sehen? Ach ja, Wohnmobile. Das ein 10-11 Meter Fleetwood NICHT das größte Wohnmobil auf dem Platz ist, ist ja schon relativ ungewöhnlich. Es sei denn, da steht noch ein umgebauter Renault Magnum 3-Achser rum. An Stelle der Klappbetten hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz sind zwei zusätzliche Ledersitze eingebaut mit Durchgang zum Wohnbereich, also ein echtes Vier-Personen-Wohnmobil. Den kurzen Allrad-Sprinter würde ich mittlerweile allerdings eher nehmen, ich habe zwar keinen Anhänger mit Porsche 911 Cup Rennwagen drin, aber damit kommt man wenigstens überall hin, das klappt erfahrungsgemäß mit den großen Wohnmobilen nicht immer. 🙂

So, eine fast leere Rennstrecke, bzw. ein Teil davon, während eines Autorennens. Da habe ich doch mal den Microsoft Image Composite Editor ausprobiert und aus acht einzelnen ein großes Foto gebastelt. Hat geklappt.

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Was ich an den Prototypen ja faszinierend finde, ist die verbaute Technik. Beim Pitwalk, den ich letztes Jahr so verteufelt hatte weil ich extra auf Verdacht ein Karte im Vorverkauf gekauft hatte, weil nur die ersten 3-4000 Käufer Zugang haben sollten, aber anschließend doch alle reingekommen sind, war ich dieses Jahr früh genug und bin bis auf die Porsche Boxen überall problemlos hin gekommen und konnte problemlos Fotos machen. Als Vergleich einfach mal die Vorderachse von einem vergleichsweise einfachem LMP2 (#26 G-Drive), die lenken, federn und dämpfen muß, und daneben die mit Technik vollgepackte Vorderachse eines Toyota LMP1, die zusätzlich noch Elektroantrieb und Energierückgewinnung als Aufgabe hat.

Die LMP2 Autos sind sicher keine Hosenscheisser, aber wenn ich sehe wie die Hybridautos aus den Kurven raus beschleunigen, faszinierend. Als wären alle anderen mit 50 PS Smarties unterwegs. Und die bewegen sich, also für mich rein optisch wenigstens nicht festzustellen, nicht dabei. Vollbremsung oder Beschleunigung, die Karren liegen gerade auf der Straße. Unglaublich.

Der Preis für den besten Sound geht übrigens auch dieses Jahr wieder an Aston Martin und die Corvette, auf den neuen Ford GT war ich gespannt, das finde ich ein ganz tolles Auto, was allerdings meiner Meinung nach mit einem echten GT nicht mehr allzu viel zu tun hat.

 

Halbrechts hinter der T12 stand noch durch einen Zaun abgesperrt das eigene TV Studio, die WEC produziert scheinbar wie die F1 auch die eigenen Bewegtbilder. Zwei ausziehbare Auflieger als Produktion und, das fand ich bemerkenswert, ein dritter Auflieger mit der eigenen Stromversorgung.

 

Dann war das Rennen auch schon wieder vorbei, die Rettungshubschrauber machten sich auf den Heimflug, Bongard packt zusammen und hier noch ein paar Fotos ohne Rennwagen.

 

Ein langer, aber schöner Sonntag, an dem ich eins zum allerersten Mal gemacht habe: ein Twittertreffen. Mit Stephan, Bernd und Marco und zum Schluß so lange erzählt das die Tribünen voll waren und ich den Start aus der zweiten Reihe gesehen habe. 🙂

Alle Fotos gibt es wie immer bei Tante Google

FIA WEC Nürburgring 2016

FIA WEC 6 HOURS OF NÜRBURGRING – Sonntag

HIER hatte ich etwas über meinen Samstag beim ersten WEC Lauf in Deutschland auf dem Nürburgring geschrieben, jetzt kommt, haltet euch fest, unglaublich, der Sonntag.

Zuerst noch kurz Fotos von Samstag, erst von der Rückseite der Audi-Angeber-Hospitality im Fahrerlager

dann von meinem Schlafplatz in der Abendsonne, wo noch jemand den gleichen Gedanken hatte wie ich

Ein alleinreisender, wortkarger Luxemburger, sehr sympathisch! 🙂

Anschließend, also immer noch Samstag Abend, machte ich wie erwähnt noch einen Spaziergang durch das Gewerbegebiet Meuspath, den Herrn Dr. Hüpplepüpp Wild wollte ich mal fragen was denn da eigentlich passiert war, so das letzte Jahr über, aber der war wohl nicht da.

Auf dem Parkstreifen hinter mir standen zwei Wohnwagen abgestellt, scheinbar schon länger, aber vom Anschein her eher als zukünftiges Brandopfer als Schlafgelegenheit, sehr seltsam. Der mit dem großflächigem Tape hier war der im besseren Zustand.

Von der B258 her gesehen steht im Schaufenster von Aston Martin ein Aston Martin, nein sowas aber auch.

Bei GM versteckt sich hinter einem Dutzend Opel Corsa ein aktueller Cadillac, Werbung für ein neues Lokal im angeschimmelten Eifeldorf Grüne Hölle, das ja eigentlich schon abgerissen sein sollte.

 

 

Aus der Richtung Touristenzufahrt kamen ein paar echte, englische Minis und bei Landrover / Jaguar im Gewerbegebiet stand ein schicker Jaguar auf dem Hof.

 

Sonntag:

Der Plan war, um nicht wieder am Allerwertesten der Nürburgring Parkplätze zu stehen, 7.30 Uhr aufstehen, 7.45 auf einem vernünftigen Parkplatz stehen. So richtig wach werden und Kaffee kochen kann ich da genau so gut wie an meinem Schlafplatz.

Und so stand ich Sonntag morgens um 7.45 in der ersten Reihe auf dem Parkplatz hinter der T4. Im strahlenden Sonnenschein auf einem leeren Parkplatz war dann Zeit zum wach werden, Kaffee kochen und trinken, Tasche packen und so weiter.

Das erste Rennen, der zweite Lauf zum Porsche Super Sports Cup, war erst um halb 10, Zeit genug. Auf dem Weg zur Strecke schon das erste schöne Auto, und von der Brücke über der Fahrerlager-Zufahrt mal ein Bild vom Verkehr auf der Straße. Es wurde wieder voll, aber so richtig. Das würde ich dann später noch mal merken. 🙂

Ich war sogar zeitig genug auf der Tribüne um mal das warm-fahren der Streckensicherungsfahrzeuge zu sehen, zufällig alle von Audi.

Als erstes und leider auch einziges Rahmenrennen gab es den zweiten Lauf des Porsche Super Sports Cup, allerdings spannend bis zur letzten Runde.

Mittendrin ein gewisser Frikadellenproduzent, der anschließend im Fahrerlager an einer Bierbude einer Firma Schmitz gesehen worden sein soll. Oder so. 🙂

 

Wo ich mich echt drauf gefreut hatte, und was der ausschlaggebende Grund war mir ein Wochenend-Ticket zu kaufen, war der Pitwalk.

Pitwalk heißt, vor dem Rennen wird die Boxengasse für Zuschauer geöffnet und die Autos stehen in den geöffneten Boxen. Das hat den Vorteil, man kommt relativ nah an die Autos ran und kann sich die mal etwas besser ansehen und auch das ein oder andere Detail-Foto machen und auch bei Interesse ein Fahrer-Autogramm abholen.

Der Pitwalk, so wurde es beworben, sollte ausschließlich für die ersten 8000 Käufer eines Wochenend-Tickets  zugänglich sein. So kam ich vor 3 Monaten schon zu so einem Ticket obwohl ich damals eigentlich gar nicht wusste ob oder wie ich Samstag überhaupt schon los kann.  Im Nachhinein lustigerweise wurden diese Zusatztickets am Sonntagmorgen noch für 20 € verkauft.

So, kurz gesagt, große Freude: die Schranke und die Türe zur Boxengasse stehen weit offen, keine Zugangskontrolle, alles für alle geöffnet. Hurra.

An dieser Stelle komme ich mir gerade mal komplett verarscht vor.

Es ist voll, ohne Ende. Es geht nicht vorwärts und auch nicht zurück. Man kommt nirgendwo vernünftig hin und auch nicht zurück. Interessant: es gibt nur einen Ein- und Ausgang. Das heißt, von hinten drücken Leute in die eine, von vorne drücken Leute in die andere Richtung. Das es so etwas nach den Ereignissen der letzten Loveparade noch gibt irritiert mich ja immer wieder.

So hatte ich mir auch nur die ersten paar Boxen angesehen und bin dann ziemlich frustriert wieder umgekehrt, und auch das dauerte recht lange bis ich wieder aus der Boxengasse raus war.

Was mich wohl interessieren würde: auf dem zweiten Foto, beim Aston Martin Young Driver Team, was ist das denn da für eine Kiste mit den Stromanschlüssen und Schläuchen zum Motor hin? Elektrische Motorvorwärmung?

Die unerwarteten knapp anderthalb Stunden Freizeit nutzte ich für einen Bummel durchs Fahrerlager zurück zum Wohnmobil. Das Rennen begann um 13 Uhr, also 12.30 Abmarsch Richtung T4. Haha!

Gegen 12 Uhr, ich hatte mir gerade noch einen Kaffee gemacht, hörte ich über Radio Nürburgring im Auto das die Haupttribüne voll sei und man doch auf die T4 / T4a ausweichen sollte. Was zur Hölle?

Seit es die Haupttribüne in dieser Form gibt (Projekt Nürburgring 2009, aber das ist ein ganz eigenständiges Thema)  war die noch nie voll. Wahrscheinlich wegen der grundsätzlich dämlichen Konstruktion und dem unglaublichen Lärm, weil jedes Geräusch unglaublich hallt. Ich war da mal kurz vor Jahren bei einem Lauf zur GT1 WM, aber schneller wieder runter wie rauf. Ich empfinde Motorgeräusche jetzt nicht als Lärm, aber das ging gar nicht.

Nunja, etwas wundern, Wässerchen und Knipse einpacken und kurz vor halb eins los Richtung Tribüne. Dann kam, was mir in 40 Jahren Motorsport am Nürburgring noch nie passiert ist: der Eingang zu einer Tribüne, in diesem Fall die T4 am Ende von Start / Ziel, wird abgesperrt, weil voll. Bääm!!!  Und der zweite Zugang und der Zugang zur T4a (Mercedes-Tribüne) genau so. Unglaublich. Hab ich noch nie so erlebt.

Schön das ich früh genug los war und bis zur Einführungsrunde auf der T5 saß, wo man übrigens auch eine sehr gute Sicht hat. 🙂                                                                                        Die T5 bis T9, also die Müllenbach-Schleife, war übrigens erfreulicherweise komplett geöffnet, allerdings recht leer. Also genau richtig für mich. 🙂

Einen guten Überblick über das Renngeschehen gibt es wie immer bei GT-Eins.

Schade fand ich, das die alten Anzeigentürme nicht mehr funktionieren, das wäre echt praktisch gewesen…

Nach einer langen Runde ging ich mal zur mittlerweile wieder geöffneten T4 rüber, von da durch das Porsche Super Sports Fahrerlager, in der Porsche Ausstellung vorbei bis zur T12, von wo ich die letzte Stunde des Rennens sah.

Noch vor Rennende werden die Reifenwerkstätten abgebaut und in LKW verfrachtet, und ich fand noch eine Ecke an der ich noch nie war. Kennt ihr aber alle, oder? 🙂

Nach Rennende schaute ich mir noch mal die Wagen im Parc Ferme an, wie gesagt hatte ich vorher noch nie die LeMans Autos gesehen, und ehrlich gesagt finde ich die Teile saugeil. 🙂

Zurück durch das Fahrerlager, alle Teams sind natürlich lange am einladen und abbauen. Bei Aston Martin gibt es dann für 3 Pro-Autos natürlich auch 3 Antennen zur Datenübermittlung, Porsche hatte für die zwei LM P1 Autos eine kleine Heizungsanlage mit acht Kammern für jeweils einen Reifensatz aufgebaut und bei Audi gab es zum 3. Platz zwar scheinbar keinen Champagner, aber doch ein leckeres Bier für alle. Und als letztes noch ein Blick in die Boxengasse.

Das Rennen ging bis gegen 19 Uhr, Abfahrt von mir gegen 20 Uhr, und da sehr viele Besucher bis zum Schluß geblieben sind, ist keinem aufgefallen das ich mit dem Wohnmobil nicht so richtig schnell die Eifel-Hügel hochkomme, weil es einen Stau gab bis zur Autobahn.

 

ein Fazit?                                                                                                                                               Eine Super Veranstaltung mit faszinierenden Autos mit toller Technik, die bitte im nächsten Jahr wiederholt werden sollte. Die ganze Veranstaltung war eine der ersten die vom aktuellen Betreiber, der CNG, selbst ausgerichtet wurde und ich würde sie als gelungen bezeichnen. Viele Besucher, volle Tribünen und etwas Umsatz nach vielen Unregelmäßigkeiten für die Region.

Zwei Dinge haben mir nicht gefallen: 1. der als exklusiv beworbene und dann doch für alle geöffneten Pitwalk, da habe ich mich doch mal komplett verarscht gefühlt, und 2. hätte man das Rennen problemlos eine Stunde früher starten können, alternativ noch ein oder zwei Rahmenrennen präsentieren.

FIA WEC 6 HOURS OF NÜRBURGRING – Sonntag

FIA WEC 6 Hours of Nürburgring – Samstag

die Veranstaltung:
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der grundsätzliche Plan:
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das Ticket:
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das besondere Extra-Super-Duper-Zusatz-Pitwalk-Ticket:
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Wissta Bescheid?
Nagut, etwas mehr Kontext.

Das FIA WEC 6 Stunden Rennen am Nürburgring ist die erste Veranstaltung mit den aktuellen WEC / Le Mans Autos in Deutschland.
Zudem ist das eine Rennserie die ich in der aktuellen Form noch nie gesehen habe, und das geht ja mal gar nicht. Also bot sich ein Besuch natürlich an.

Für die ersten 4000, anschließend 8000 Käufer eines Wochenend-Tickets sollte es die exklusive Möglichkeit eines Pitwalks am Sonntag geben, das heißt die Möglichkeit die Autos vor dem Start in den Boxen anzusehen.
Das ist eigentlich immer eine schöne Sache, ich kenne das aus der VLN, und auch mit dem Wissen im Hinterkopf das es da sicher keine offenen Boxen, sondern nur ein Ansehen aus der Boxengasse geben wird, war das Wochenend-Ticket gekauft.

Zwischendurch stand der mögliche Verkauf des Wohnmobils an (immer noch aktuell, klick wer Interesse hat) und auch der Kollege, für den ich Urlaubsvertretung machen muß, kündigte zwischendurch seinen Urlaub natürlich genau über das Wochenende an.

Das Wohnmobil stand also zur Verfügung, die Kunden zu denen ich den Samstag noch musste waren gebrieft das der Einkauf an dem Tag gefälligst schnell zu gehen hat wegen keine Zeit.

Der persönliche Plan: um 14.00 Uhr auf der Tribüne sitzen zum Qualifying.
11.20 Abfahrt von der Arbeit nach Hause.
Kaffee mit der Liebsten, warmes Plümo ins Wohnmobil (Eifel!)
11.50 Abfahrt, erwartete Fahrtzeit 90 Minuten, läuft.
Gegen 13.45 durfte ich dann, nach einer kurzen Diskussion mit einer sehr hübschen und freundlichen Parkplatz-Zufahrt-Kontroll-Frau das ich auch ja abends wieder vom Parkplatz fahre und da nicht übernachte, was ich eh nicht wollte, auch auf einen Parkplatz fahren wo es noch Platz gab, am Allerwertesten des Nürburgrings quasi, gesehen von der Tribüne aus wo ich eigentlich hin wollte, wo ich mir nicht bewusst war das es da überhaupt noch Parkplätze gibt.

Es war voll!

Schön: der Parkplatz war direkt hinter der T5b, mit offenen Zugängen hätte ich gar nicht so weit laufen müssen, aber alles in allem saß ich um kurz vor 14 Uhr auf einer Tribüne.
Hurra! 🙂

Lustig am Rande: die Parkticket – Preispolitik.
Ein Ein-Tages-Ticket kostete 8 €.
Ein Zwei-Tages-Ticket, was ja bei einer Wochenend-Veranstaltung schon mal benötigt werden könnte, aber nicht angeboten wurde, kostete 10 €.
Das die Samstags vom Parkplatz-Personal nicht selbstständig angeboten wurden hat doch zu vielen verärgerten Leuten am Sonntag geführt.
Auf präzise Nachfrage gab es das wohl. Nunja.

Um 14 Uhr zuerst das Qualifying der GTE:
Aston Martin, Porsche, Corvette, Ferrari. Zeit für Ohrstöpsel. 🙂

Zwanzig Minuten Zeit, zwei Fahrer a 10 Minuten Fahrzeit.
Pro Auto werden die jeweils schnellsten Zeiten der Fahrer addiert und dann durch 2 geteilt, das Ergebnis ergibt die Startaufstellung.

Anschließend die LM Prototypen, für mich komplett neue Autos, hatte ich bis dahin noch nicht gesehen.
Die Werksautos von Audi, Porsche und Toyota fahren mit einem Hybridantrieb, die sind nicht mal laut, kommen aber durch eine extreme Aerodynamik und einen systembedingten Allradantrieb durch die zugeschalteten E-Motoren an der Vorderachse mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit aus den Kurven raus, faszinierend!
Dazu eine Meute der etwas leistungsschwächeren LM P2 und insgesamt viel Spaß mit Autos.

Nach dem Zeittraining stand noch ein Rennen des Porsche Super Sport Cups an, mich zog es allerdings erst mal ins Fahrerlager.
Joa, leichter Größenwahnsinn, wie erwartet. 🙂
Der Doppelstock-Slideout-Auflieger von Toyota

wirkt dann schon etwas ärmlich neben der Super-Duper-Angeber Hospitality von Audi

Im Parc Ferme standen die Autos vpm Qualifying

Zwischendurch noch ein Rennen mit den Nürburgring Legends, ältere Autos die am Ring Geschichte geschrieben haben.
Mini, Ford, Porsche, Mustang, Corvette, alles dabei was Rang und Namen hat und mich sehr an meine Kindheit und Jugend, in der ich auch schon viele Wochenenden am Nürburgring verbracht habe, erinnerten. Sehr schön! 🙂

Zum Abschluß des Tages noch ein Blick ins alte Fahrerlager, was komplett von Audi in Beschlag genommen wurde. Wofür auch immer.
Aber ganz versteckt am Rand in den alten Boxen standen dann noch ein paar wenige aber sehenswerte Automobile. 🙂

So.
Und nun 2 km laufen um wieder ans Wohnmobil zu kommen.
Hurra! 🙂

Der Rest des Abends war mit zum Schlafplatz fahren, an die Nordschleife laufen, sich in und um Meuspath umsehen, essen und trinken relativ schnell erledigt.
Ich war morgens um 4 Uhr aufgestanden und lag abends um 10 im Tiefschlaf im Bett.

Hier noch der direkte link zur Galerie:
http://www.abload.de/gallery.php?key=j69z2StY

FIA WEC 6 Hours of Nürburgring – Samstag

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Sonntag

Mit Verspätung die Bilder von Sonntag.

Was gibt es Ende September morgens in der Eifel?
Nebel, genau.
Nach einem ersten Blick aus dem Fenster war mir eigentlich klar das das erste Rennen, die 2 Liter Formel Renault, um 8.40 Uhr nicht pünktlich starten würde.

Darum gab es erst einmal einen Kaffee und einen kurzen Blick was da denn für eine Schönheit in der Parklücke vor mir steht. 🙂
Straßenzugelassen, aber komplett mit Käfig und Helm im Auto.

Um 8.45 Uhr war ich auf der Tribüne, die Rennstrecke im Nebel. Gegen 9 Uhr wurde das Formelrennen endgültig abgesagt, die Autos fuhren eine Runde aus der Startaufstellung bis das Fahrerlager.
Um kurz vor halb 10 kamen die Lamorghinis aus der Boxengasse und fuhren tatsächlich in die Startaufstellung. Überraschung!?!
Eine noch größere Überraschung war für mich allerdings, das der Rennleiter tatsächlich das Rennen gestartet hat, das halte ich bis heute für komplett unverantwortlich.
Gestartet insofern, das rundenlang hinter dem Safetycar hergefahren wurde, zwischendurch wurden ein paar Runden frei gefahren, die letzten Runden wegen viel Regen wieder hinter dem Safetycar.
Die Fotos geben die Sichtverhältnisse ziemlich genau wieder.

Weil mir das zu blöd war, bin ich wieder ins Wohnmobil, Kaffee und Kuchen, also frühstücken.
Pünktlich zum 1000 km Rennen verzog sich der Nebel zum größten Teil, dafür war es extrem naß.
Entsprechend gab es die ersten Dreher schon auf dem Weg in die Startaufstellung…

Gestartet wurde auch hier hinter dem Safetycar, nach ein paar Runden wurde das Rennen frei gegeben und in den nächsten Runden entwickelte sich eine muntere Dreherei 🙂
Es entwickelte sich ein durchaus spannendes Rennen bei zum Schluß abtrocknender Fahrbahn und, noch eine Überraschung, Sonne!

Einen sehr guten Rennbericht gibt es wie immer bei gt-eins.de , präzise HIER

Zum Schluß noch ein paar Bilder aus dem Parc Ferme nach dem Rennen, 6 Stunden Fahrzeit sieht man den Fahrzeugen schon an.

Insgesamt ein schönes Wochenende, schade das es die Veranstaltung in dieser Form nächstes Jahr nicht mehr gibt.
Wenn es nächstes Jahr überhaupt Veranstaltungen am Ring gibt, angeblich gibt es ja bis heute mit keinem Veranstalter Verträge für nächstes Jahr.
Zu dem Thema, und zum ganzen Drama am Nürburgring, empfehle ich wie immer den Herrn Hahne.

Und weil ich nicht weiß ob ich dieses Jahr noch mal zum Nürburgring komme hab ich mich traurig verabschiedet.
Tschö, Ring!

Links zu den Bildgalerien zum durchklicken:
Samstag
Sonntag

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Sonntag

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Samstag

Geplant war der Besuch der Veranstaltung seit über einem halben Jahr, eigentlich als eintägiger Besuch am Sonntag. Da die Liebste allerdings so nebenbei sagte, ich solle doch Samstag schon fahren war ich ja sehr schnell überzeugt.
Der Plan war, um 11.45 Uhr auf der Tribüne zu sitzen zum ersten GT4 European Series Rennen.
Mit Liesette, dem Las Moras Racing Team, dem letztjährigem Eifelblitz und überhaupt. 🙂

Grundsätzlich machbar, morgens halt eine Stunde früher aufstehen, das Nötigste auf der Arbeit erledigen, und weg. Passt normalerweise um gegen halb 10 vor Ort zu sein.

Problem 1: der Chef erklärt mir Mittwochs schon das ich um 9 Uhr bei einem Kunden etwas ausliefern muß. hahaha.
Problem 2: der Chef fragt wann ich denn fahren wollte. Nachdem er mir erklärte das ich morgens auch noch kurz bei einem Kunden Ganzweitweg was abliefern muß. Hurra!

In Verbindung mit der circa 30% längeren Fahrzeit durch das, nun gut, nicht allzu schnellste Wohnmobil in den Anstiegen der Eifel und einem nochmals etwas vorgezogenem Wecker, also halb 4, stand ich tatsächlich um 11.15 Uhr auf dem recht leeren großen Parkplatz hinter dem überflüssigen Lindner Hotel und neben dem verschimmelten Eifeldorf Grüne Hölle. 5 Euro Parkgebühr ärmer und mit der Ermahnung dort nicht zu übernachten durfte ich mich an das unterste Ende des fast leeren Parkplatz neben ein anderes Wohnmobil stellen.

Den gepackten Rucksack nehmen, zur Tribüne gehen, Ticket kaufen, erfahren das es KEINEN Zeitplan und KEINE Starterliste gibt, das ist mir in 40 Jahren Motorsport live noch nie passiert, den einlaminierten Zeitplan der Frau an der Kasse mit dem Telefon knipsen (sah man natürlich nichts drauf wegen Lichtreflektion), Kaffee kaufen und bis zur tatsächlich geöffneten T4a (Mercedestribüne) gehen war quasi eine Bewegung und so saß ich pünktlich zur Einführungsrunde um 11.45 auf der Tribüne. Perfekt! 🙂

Trocken, Sonne, fast schon warm, Kaffee, Kekse und ein spannendes Rennen waren die erste Belohnung für das frühe Aufstehen. 🙂
Ein paar Fotos und HIER das Ergebnis des ersten Rennens.

Nach dem ersten Rennen ein Abstecher ins Fahrerlager.
Aktuelle und kommende Fahrzeuge der Lamborghini Super Trofeo Europe, Team Trucks, besonders den komplett in Karbon Optik folierten Pirelli Truck fand ich cool, und den Parc Ferme des ersten GT4 Rennens gab es zu sehen.

Dazu etwas Übertragungstechnik, eingepackte supergeheime Bentleys, mehr Lambos, GT3 Aston Martin für das kommende Rennen, unverschämte Preise für WLAN und Bremsscheiben die wesentlich größer sind wie eine durchschnittliche Pizza. 🙂

Das ‚Pre-Qualifying Practice‘, was für ein schöner Begriff für ‚freies Training‘, hab ich zum Teil im Fahrerlager vertrödelt, von der rückseitigen Fahrerlagertribüne oder vom Boxendach aus angesehen. Wenig spannend und so bin ich vor Ende in den Beck°Gedenk Boulevard rüber um mir die angekündigte Simracing Ausstellung mal anzusehen.

Aber hallo!
Zum einen habe ich da noch nie so viele Menschen gesehen. Zum anderen gab es echt viel Interessantes zu sehen.
RC-Modell Autos in verschiedenen Größen, zwei große aufgebaute Rennstrecken für diese und Platz für die Teilnahmer auf der einen Seite der ungenutzten Arena mittendrin, auf der anderen Seite Simulatoren auf PC Basis und Zubehör für Playstation und Xbox von verschiedenen Herstellern.
Da kommen mal ganz andere Leute zum Ring und hoffentlich auch in Verbindung zum realen Rennsport!

Glanzlicht war natürlich ein ausgefahrenes Turnier auf 24 identischen Simulatoren, übertragen auf die große und normalerweise auch ungenutzte Videoleinwand. Sehr cool!
Mehr Informationen gibt es zum Beispiel HIER oder HIER.
Insgesamt sehr gelungen, hoffentlich gibt es da eine Wiederholung von.

Zurück zum realen Rennsport!
NATÜRLICH hatte es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen, hallo Eifel!
Pünktlich zum Start des ersten Rennens der Lamborghini Blancpain Super Trofeo saß ich auf meinem Lieblingsplatz, T4 ziemlich weit links oben vor dem Geländer in der 2. Reihe. Trocken. 🙂

Das Rennen wurde hinter dem Safetycar gestartet, sehr schick übrigens wie oben schon mal auf einem Foto zu sehen, natürlich auch ein Lamborghini, und in dem Moment wo die Jungs frei fahren konnten stand natürlich der erste im Kies.

Ein ganz großes Lob an alle Helfer und Streckenposten, Treckerfahrer, Abschlepp- und Krankenwagenbesatzungen.
So schnell und präzise wie die gearbeitet haben, da können sich manche höherklassigen Veranstaltungen mal was von absehen.
Zum Beispiel ein Auto im Kies in der ersten Kurve, nach einer Minute hing der am Haken des Schlepptreckers, nach zwei Minuten stand der hinter der Leitplanke, nach drei Minuten war der Rettungswagen da und der Fahrer versorgt und nach fünf Minuten spätestens stand das Auto auf dem Abschleppwagen. Super! Perfekte Organisation. Und das nicht einmal, sondern den ganzen Samstag und Sonntag.

Insgesamt auch ein schönes Rennen auf abtrocknender Fahrbahn, anschließend etwas Arbeit für Reifenstapel und Streckenbegrenzung wieder zu befestigen … 🙂

Anschließend gab es das zweite Rennen der GT4 Autos, vom Start an sehr spannend bis leider der Porsche von Viebahn/Sanders bei einer etwas optimistischen Aktion umgedreht wurde. Anschließend konnte man schön mal so eine Ginetta fliegen sehen, beeindruckend.
Rennberichte dazu gibt es übrigens zum Beispiel HIER

Als letzte spannende Veranstaltung zum Schluß des Tages auf der Rennstrecke das Qualifying für das Blancpain Endurance Series 1000 km Rennen morgen.
Aktueller Zustand: mittelgrau, aber man sieht noch die Burg.

Grundsätzlich gilt: es werden drei mal 15 Minuten gefahren, zwischendurch 5 Minuten Pause zum Fahrerwechsel. Jeder der drei Fahrer pro Auto muß einmal raus, die schnellste Zeit pro Auto wird gewertet.
Die ersten 15 Minuten waren noch trocken, hat dem Nissan #35 aber trotzdem nicht geholfen… 🙂
Extrem beeindruckend: der Sound der Bentley Continental GT3!
Die habe ich das erste mal live gesehen und das sind schon von Optik, Erscheinung und Sound beeindruckende Autos.
Und die Nissan natürlich.
Der Rest ist so ‚gewöhnliche‘ GT3, wenn das denn überhaupt geht. Auffällig: es war kein einziger Porsche mehr dabei, da wird es echt Zeit um das neue Modell zu homologieren.
Der zweite und dritte Durchgang war dann sehr nass und wenig spannend.

Zum Schluss, ich war dann auch schon über 14 Stunden auf den Beinen und etwas müde, nochmal in den Beck°MillionenGrab Boulevard, da waren gerade Interviews unter anderem mit Marc Hennerici, selbst Rennfahrer und beim ADAC verantwortlich für die Durchführung dieser Simrace Expo.
Das Mädel auf dem dritten Foto hatte übrigens den am meisten fotografierten Po des Tages.
Ich hab mir dann noch den Start des zweiten Halbfinales des Simrace Turniers angesehen und habe mich dann in mein Wohnmobil verdrückt.
Müde war ich, und einen Schlafplatz brauchte ich ja auch noch.
Auf dem Weg zum Parkplatz kam ich zwangsweise an diesem verschimmeltem Eifeldorf Grüne Hölle vorbei. Die Fotos sind von Samstag abend, circa 19.30 Uhr, kein, aber auch wirklich ausser mir gar kein Mensch da und alles dunkel außer dem Eingang in das zweite Lindner Hotel hier.
Ist da so grundsätzlich alles geschlossen?
Ich dachte wenigstens an den Wochenenden wäre da irgend etwas geöffnet.
Nunja.
Zu den Anfangs zwei Wohnmobilen hatten sich noch drei andere gesellt, die hatten den Hinweis von wegen nicht da übernachten aber scheinbar nicht verstanden und die standen Sonntag noch genau so da. Hätte ich auch gemacht, aber ich wollte ja noch zum Brünnchen. 🙂

Das war gar keine Überlegung, der schöne große Parkplatz am Brünnchen lädt ja quasi zum Übernachten ein.
Also dahin.

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Den Platz hatte ich dann allerdings gegen halb 10 abends doch wieder verlassen.
Zu den laufenden Stromgeneratoren hatte ich ja schon Abstand gelassen, die paar Autos auf der Straße hatten auch nicht gestört, aber dann kam nach mir noch ein Wohnmobil und stellte sich 20 Meter vor mich. Dann kam noch ein Wohnmobil und stellte sich auch dort hin, neben das erste, die kannten sich.
Und hatten es sich bequem gemacht. Und laut erzählt. Und noch etwas lauter erzählt.
Und nachdem die 6 oder 7 Leute da eine halbe Stunde am Stück ‚für dich soll es rote Rosen regnen‘ gesungen hatten, wenn man das so nennen kann,
bin ich ins Gewerbegebiet nach Meuspath gefahren und habe da fantastisch geschlafen. 🙂

Blancpain Endurance Series – 1000 km Rennen Nürburgring – Samstag

Nachtrag VLN 10-2013

Kurz noch ein Nachtrag zum letzten VLN Rennen am Nürburgring.

Ein hoch spannendes Rennen bei bestem Wetter, viele Besucher am der Strecke und eine Drifteinlage im Nebel.
Die Fotos vom Training sind vom Brünnchen, die Bilder der Driftautos, die in der Müllenbachschleife Ihre ganz eigene Veranstaltung über 2 Tage gefahren sind, von der T4. Das sind die Bilder auf denen man etwas sieht, man konnte kurzzeitig von der T4 nicht bis zum Ausgang der Haug-Hakens sehen. Anschließend natürlich aus dem Fahrerlager, wo mich der alte BMW M1 immer wieder begeistert. Den Schirra Mini knipse ich allein aus dem Grund das ich abends zu Hause von der Liebsten wenigstens ein mal ein „das ist ja ein schickes Auto“ höre. 🙂

An den schwarz-grünen Eifelblitz habe ich mich ja zugegebenermaßen immer noch nicht so richtig gewöhnt, an den Manta schon. 🙂
Den Start und die erste Stunde habe ich wieder von der T4 gesehen, ohne Nebel, danach ab nach Breidscheid, wo unglaublich viele Leute waren, es mir aber zum allerersten mal in meinem Leben überhaupt passiert ist, das ich direkt an der Treppe den ersten Parkplatz nutzen konnte. Normal laufe ich immer von einem Supermarktparkplatz tausende Kilometer dahin…
Danach bin ich gegen die Fahrtrichtung gelaufen, und so sind die restlichen Fotos von den Streckenabschnitten Wehrseifen, Kallenhard, Metzgesfeld und wieder zurück nach Breidscheid.
Auf dem Rückweg ist der kleine Dackel viel neben mir her gelaufen, den hätte ich ja am liebsten geklaut, aber damit waren die Besitzer nicht wirklich einverstanden. Auch ein Tauschgeschäft Dackel gegen meine vermatschten Schuhe wurde freundlich aber bestimmt abgelehnt. Verstehe wer will 🙂

Am beeindruckendsten fand ich den Speed der Groneck-Brüder in Ihrem Clio (Startnummer 655) nach dem Unfall mit dem Eifelblitz, und den Speed den die mit Ihrem kaputten Auto noch hatten, die Jungs sind nicht ganz unverdient Meister geworden, wobei ich es dem Wochenspiegel Team auch sehr gewünscht hätte.

Hoffentlich gibt das nächstes Jahr wieder eine Saison der, meiner Meinung nach, besten Autorennserie überhaupt, und wenn ja dann bitte so spannend bis zum letzten Rennen wie dieses Jahr.

Übrigens nächstes Jahr am Nürburgring:
http://chronik.20832.com/
http://savethering.org/
http://www.motorsport-magazin.com/motorsport/news-185424-kolumne-christian-menzel-demo-fuer-den-nuerburgring/
http://www.speed-magazin.de/specials/news/demo-zur-rettung-des-nuerburgring-save-the-ring-Über-2000-fans-haben-gegen-den-verkauf-der-eifel-demonstriert_50618.html

jetzt Bilder!

Nachtrag VLN 10-2013

VLN 3-2013

Obwohl erst der zweite durchgeführte Lauf ist VLN 3 eigentlich richtig, weil die erste Veranstaltung wegen Schnee nicht durchgeführt wurde.

Nach langen Monaten mal wieder am Nürburgring zu einem VLN Lauf, dem letzten vor dem 24 Stunden Rennen dieses Jahr an Pfingsten. Entsprechend voll war es, 227 Autos in der Starterliste, alle Boxen mit 6 Autos komplett voll und noch viele die im Fahrerlager im Regen draußen oder in Zelten gearbeitet haben.
Wettertechnisch bestes Eifelwetter, das heißt 2°C und Fisselregen und passend zum Start an der Grand-Prix Strecke dickster Nebel.

Ein paar Sachen sind mir aufgefallen:
– Trotz Liquidation der CST gibt es immer noch diese saudämliche RingCard. Also weiterhin Kaffee und Würstchen am Kiosk von Retterath neben dem Boulevard, das ist die einzige Möglichkeit da oben mit Geld zu zahlen, bzw. halt an der Nordschleife.
– Am Brünnchen – Parkplatz war der Fanshop geöffnet, das erste Mal das ich das gesehen habe, dafür gibt es eine Kaffeebude weniger und an der verbliebenen (oder ist das auch ein neuer Betreiber?) muß man Pfand für einen Kaffeebecher bezahlen.
– Am Brünnchenausgang lagen Infoblätter von ‚Ja zum Nürburgring‘, wenn auch etwas ältere, und von ‚Save the Ring‘, was ich als sehr gut und nötig empfinde.
– Trotz des Scheiß-Wetters viele Besucher
– Der vordere Teil des °Boulevard war abgesperrt und komplett voll mit tausenden von Leuten die da ein bayerisches Volksfest abgehalten haben, mit Fingerhakeln, Maßbier und Schweinehaxn. Wenn die aktuelle Betreibergesellschaft so Geld verdienen kann schön und gut, für mich allerdings eigentlich nur eine typische Veranstaltung um die viel zu großen Hallen zu rechtfertigen.
– Selbst die Wasserhähne sind so High-Tech das die stundenlang laufen können ohne das sich jemand im Raum aufhalten muß. Der Herr der reinkam als ich das Foto machte hat mich schon seltsam angesehen 🙂

Hier nun ein paar Fotos, zuerst vom Training im Brünnchen, wo ich gerade ein paar Minuten war als der Alzen-Ford GT einen Abflug gemacht hat, genau so wie als ich das letzte mal bei einem VLN Lauf war, dann vom Fahrerlager, Boxengasse, Startaufstellung, von der T4 beim Start und zum Schluß wieder aus dem Brünnchen.

der link zur kompletten Gallerie auf abload.de

VLN 3-2013