Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich

Letztes Wochenende waren wir, was die Liebste eigentlich schon das Wochenende vorher vorhatte es aber irgendwie nicht so richtig ausgedrückt hatte, tatsächlich noch mal mit dem Wohnmobil unterwegs.

Ziel war Recklinghausen. Mitten in die Stadt.

Hurra!

Nicht.

Grund waren Lichtinstallationen, die es an rund 25 Stellen in der Altstadt anzusehen gab, diese Veranstaltung gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. RECKLINGHAUSEN LEUCHTET

Das Wohnmobil war für den einen Tag schnell gepackt, Samstag kurz nach 15 Uhr ging es los.  Kurz nach 16 Uhr und den ersten zehn Kilometern konnte ich sogar schon bis in den dritten Gang schalten, über die Verkehrssituation an einem stinknormalen, trockenem Samstagnachmittag rund um Köln möchte ich gerade nicht näher eingehen.

Nach einer problemlosen Fahrt fanden wir tatsächlich auf dem größten Parkplatz in der Stadt (direkt an der Bahnlinie zum Hauptbahnhof, neben einer großen Kreuzung und gegenüber der echt großen Feuerwehrwache inklusive Notarzt- und Rettungswagen Standort) einen Parkplatz. Also alleine vom Standort her nicht wirklich mein bevorzugter Stellplatz für die Nacht. 🙂

Um kurz vor 6 Uhr abends waren wir auf dem Rathaus-Platz, dort sollte stündlich eine Multi-Media Lichtshow stattfinden. Ich freute mich noch sehr über die wenigen Leute die da waren, bis durch eine Einblendung klar wurde das wir eine Stunde zu früh waren. Auch schön. Aber da wurden schon mal mit einer Endlosschleife die Beamer eingestellt.

re rathaus

Da der ausgedruckte Stadtplan mit den eingezeichneten Standorten der angestrahlten Häuser und Objekte zwischen unserer Abfahrt und Ankunft abhanden kam waren wir also auf Verdacht mal in die Altstadt rein. Da die noch halbwegs übersichtlich ist hat es nicht lange gedauert bis wir vor den ersten leuchtenden Häusern standen. Grundsätzlich mal alles sehr schön gemacht.

Allerdings mit ein bis fünf Ärgernissen für mich persönlich:                                                           1. ich hasse Städte.                                                                                                                                 2. ich hasse mit Geschäften voll gepappte Fußgängerzonen in Städten.                                         3. ich hasse viele Menschen in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen in Städten.     4. ich hasse Neueröffnungen von Einkaufszentren in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen mit vielen Leuten in Städten, weil da kommen noch mehr Leute.                     5. warum ist eigentlich die Formatierung in wordpress so scheiße?

Ansonsten ging es.

Punkt 19 Uhr standen wir wieder am Rathaus, allerdings auf der mittlerweile gesperrten Straße davor, weil da gab es einfach kein Hinkommen mehr. ich weiß gar nicht wann ich zuletzt so viel Menschen auf einem Ort gesehen habe. Und warum. Die angekündigte Super-Duper-Multimedia-Lichtshow fand ich dann arg, hmm, seltsam. Der erste Teil handelte von den Partnerstädten von Recklinghausen und wie die zustande gekommen sind. Das war so nachgeholter, ausgefallener Geschichtsunterricht für Schüler. Den zweiten Teil fand ich dann wesentlich interessanter, mit so 5-7 Minuten allerdings auch recht schnell vorbei. Und obwohl wir in der fast letzten Reihe standen war die begleitende Musik viel zu laut, ich wäre vom eigentlichen Rathausplatz geflüchtet!

Wen weder Krach noch viel Leute interessieren?                                                                               Sally!  Sehr schön und sehr angenehm. 🙂

Wir waren uns dann relativ schnell einig das wir nicht nochmal ins Stadtzentrum müssen um die restlichen bunten Häuser anzusehen, ebenso, das wir nicht mitten auf dem großen Parkplatz mit reichlich Lärmquellen übernachten wollten. Im Dunkeln einen Wohnmobil Park- und Übernachtungsplatz suchen der allen Ansprüchen der Mitreisenden, also der Liebsten und Sally entspricht, finde ich dann wieder ziemlich blöd bis unmöglich, also fuhren wir ein Stück zurück Richtung Heimat, in Kaiserberg auf die A 40 Richtung Venlo und in Duisburg Rheinhausen ab und auf den Parkplatz am Rheindeich, den wir schon seit letztem Jahr kennen.

Das Schöne an der Jahreszeit ist, das da Samstag abends keine Partys mehr stattfinden wie an warmen Sommer-Abenden, das sind quasi die Poller Wiesen Duisburgs. Und das ultimative Hunde-Gassi-Paradies, aber das passt für uns ja dann genau. 🙂

Wir hatten noch Abendessen, ein, zwei Getränke und waren zeitig im Bett. Der Wind schaukelte uns sozusagen in den Schlaf.

Sonntag früh, ab sieben Uhr waren Autos zu hören, die Liebste machte mal das Rollo runter. Sie sehen: Sie sehen nichts. Ein beschlagenes Fenster und dicker Nebel draußen, aber sehr schön anzusehen. Schnell anziehen und nichts wie raus!

Oben auf dem Deich konnte man noch was sehen,

davor und dahinter etwas tiefer nicht mehr so viel….

Es waren nicht alle Anwesenden mit der Idee zeitig mal raus zu gehen einverstanden,

aber wir waren dann doch anderthalb Stunden am Rhein spazieren gegangen. Für uns eigentlich sehr früh, aber auch sehr schön und mit vielen Hundebegegnungen, Sally hatte ihren Spaß, auch durch das wenige Wasser und die dadurch echt großen Sandstrände. Mit der müssen wir echt mal an die Nordsee fahren… 🙂

Irgendwann kam dann doch die Sonne mal durch

und wir haben uns einen schönen und gemütlichen Tag am Rhein gemacht, in der Sonne gesessen, Leute und Hunde geguckt und waren irgendwann am späten Nachmittag wieder zu Hause.

Im ganzen kein spannendes, aber doch schönes Wochenende.

Nachtrag 16.11.2015: noch 2 Panorama-Fotos zur Galerie hinzugefügt.

Hier der Link zur Fotogalerie zum durchklicken, 37 Fotos.

https://goo.gl/photos/vEGPjZUkFVRuNpqe6

Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich

FIA WEC 6 HOURS OF NÜRBURGRING – Sonntag

HIER hatte ich etwas über meinen Samstag beim ersten WEC Lauf in Deutschland auf dem Nürburgring geschrieben, jetzt kommt, haltet euch fest, unglaublich, der Sonntag.

Zuerst noch kurz Fotos von Samstag, erst von der Rückseite der Audi-Angeber-Hospitality im Fahrerlager

dann von meinem Schlafplatz in der Abendsonne, wo noch jemand den gleichen Gedanken hatte wie ich

Ein alleinreisender, wortkarger Luxemburger, sehr sympathisch! 🙂

Anschließend, also immer noch Samstag Abend, machte ich wie erwähnt noch einen Spaziergang durch das Gewerbegebiet Meuspath, den Herrn Dr. Hüpplepüpp Wild wollte ich mal fragen was denn da eigentlich passiert war, so das letzte Jahr über, aber der war wohl nicht da.

Auf dem Parkstreifen hinter mir standen zwei Wohnwagen abgestellt, scheinbar schon länger, aber vom Anschein her eher als zukünftiges Brandopfer als Schlafgelegenheit, sehr seltsam. Der mit dem großflächigem Tape hier war der im besseren Zustand.

Von der B258 her gesehen steht im Schaufenster von Aston Martin ein Aston Martin, nein sowas aber auch.

Bei GM versteckt sich hinter einem Dutzend Opel Corsa ein aktueller Cadillac, Werbung für ein neues Lokal im angeschimmelten Eifeldorf Grüne Hölle, das ja eigentlich schon abgerissen sein sollte.

 

 

Aus der Richtung Touristenzufahrt kamen ein paar echte, englische Minis und bei Landrover / Jaguar im Gewerbegebiet stand ein schicker Jaguar auf dem Hof.

 

Sonntag:

Der Plan war, um nicht wieder am Allerwertesten der Nürburgring Parkplätze zu stehen, 7.30 Uhr aufstehen, 7.45 auf einem vernünftigen Parkplatz stehen. So richtig wach werden und Kaffee kochen kann ich da genau so gut wie an meinem Schlafplatz.

Und so stand ich Sonntag morgens um 7.45 in der ersten Reihe auf dem Parkplatz hinter der T4. Im strahlenden Sonnenschein auf einem leeren Parkplatz war dann Zeit zum wach werden, Kaffee kochen und trinken, Tasche packen und so weiter.

Das erste Rennen, der zweite Lauf zum Porsche Super Sports Cup, war erst um halb 10, Zeit genug. Auf dem Weg zur Strecke schon das erste schöne Auto, und von der Brücke über der Fahrerlager-Zufahrt mal ein Bild vom Verkehr auf der Straße. Es wurde wieder voll, aber so richtig. Das würde ich dann später noch mal merken. 🙂

Ich war sogar zeitig genug auf der Tribüne um mal das warm-fahren der Streckensicherungsfahrzeuge zu sehen, zufällig alle von Audi.

Als erstes und leider auch einziges Rahmenrennen gab es den zweiten Lauf des Porsche Super Sports Cup, allerdings spannend bis zur letzten Runde.

Mittendrin ein gewisser Frikadellenproduzent, der anschließend im Fahrerlager an einer Bierbude einer Firma Schmitz gesehen worden sein soll. Oder so. 🙂

 

Wo ich mich echt drauf gefreut hatte, und was der ausschlaggebende Grund war mir ein Wochenend-Ticket zu kaufen, war der Pitwalk.

Pitwalk heißt, vor dem Rennen wird die Boxengasse für Zuschauer geöffnet und die Autos stehen in den geöffneten Boxen. Das hat den Vorteil, man kommt relativ nah an die Autos ran und kann sich die mal etwas besser ansehen und auch das ein oder andere Detail-Foto machen und auch bei Interesse ein Fahrer-Autogramm abholen.

Der Pitwalk, so wurde es beworben, sollte ausschließlich für die ersten 8000 Käufer eines Wochenend-Tickets  zugänglich sein. So kam ich vor 3 Monaten schon zu so einem Ticket obwohl ich damals eigentlich gar nicht wusste ob oder wie ich Samstag überhaupt schon los kann.  Im Nachhinein lustigerweise wurden diese Zusatztickets am Sonntagmorgen noch für 20 € verkauft.

So, kurz gesagt, große Freude: die Schranke und die Türe zur Boxengasse stehen weit offen, keine Zugangskontrolle, alles für alle geöffnet. Hurra.

An dieser Stelle komme ich mir gerade mal komplett verarscht vor.

Es ist voll, ohne Ende. Es geht nicht vorwärts und auch nicht zurück. Man kommt nirgendwo vernünftig hin und auch nicht zurück. Interessant: es gibt nur einen Ein- und Ausgang. Das heißt, von hinten drücken Leute in die eine, von vorne drücken Leute in die andere Richtung. Das es so etwas nach den Ereignissen der letzten Loveparade noch gibt irritiert mich ja immer wieder.

So hatte ich mir auch nur die ersten paar Boxen angesehen und bin dann ziemlich frustriert wieder umgekehrt, und auch das dauerte recht lange bis ich wieder aus der Boxengasse raus war.

Was mich wohl interessieren würde: auf dem zweiten Foto, beim Aston Martin Young Driver Team, was ist das denn da für eine Kiste mit den Stromanschlüssen und Schläuchen zum Motor hin? Elektrische Motorvorwärmung?

Die unerwarteten knapp anderthalb Stunden Freizeit nutzte ich für einen Bummel durchs Fahrerlager zurück zum Wohnmobil. Das Rennen begann um 13 Uhr, also 12.30 Abmarsch Richtung T4. Haha!

Gegen 12 Uhr, ich hatte mir gerade noch einen Kaffee gemacht, hörte ich über Radio Nürburgring im Auto das die Haupttribüne voll sei und man doch auf die T4 / T4a ausweichen sollte. Was zur Hölle?

Seit es die Haupttribüne in dieser Form gibt (Projekt Nürburgring 2009, aber das ist ein ganz eigenständiges Thema)  war die noch nie voll. Wahrscheinlich wegen der grundsätzlich dämlichen Konstruktion und dem unglaublichen Lärm, weil jedes Geräusch unglaublich hallt. Ich war da mal kurz vor Jahren bei einem Lauf zur GT1 WM, aber schneller wieder runter wie rauf. Ich empfinde Motorgeräusche jetzt nicht als Lärm, aber das ging gar nicht.

Nunja, etwas wundern, Wässerchen und Knipse einpacken und kurz vor halb eins los Richtung Tribüne. Dann kam, was mir in 40 Jahren Motorsport am Nürburgring noch nie passiert ist: der Eingang zu einer Tribüne, in diesem Fall die T4 am Ende von Start / Ziel, wird abgesperrt, weil voll. Bääm!!!  Und der zweite Zugang und der Zugang zur T4a (Mercedes-Tribüne) genau so. Unglaublich. Hab ich noch nie so erlebt.

Schön das ich früh genug los war und bis zur Einführungsrunde auf der T5 saß, wo man übrigens auch eine sehr gute Sicht hat. 🙂                                                                                        Die T5 bis T9, also die Müllenbach-Schleife, war übrigens erfreulicherweise komplett geöffnet, allerdings recht leer. Also genau richtig für mich. 🙂

Einen guten Überblick über das Renngeschehen gibt es wie immer bei GT-Eins.

Schade fand ich, das die alten Anzeigentürme nicht mehr funktionieren, das wäre echt praktisch gewesen…

Nach einer langen Runde ging ich mal zur mittlerweile wieder geöffneten T4 rüber, von da durch das Porsche Super Sports Fahrerlager, in der Porsche Ausstellung vorbei bis zur T12, von wo ich die letzte Stunde des Rennens sah.

Noch vor Rennende werden die Reifenwerkstätten abgebaut und in LKW verfrachtet, und ich fand noch eine Ecke an der ich noch nie war. Kennt ihr aber alle, oder? 🙂

Nach Rennende schaute ich mir noch mal die Wagen im Parc Ferme an, wie gesagt hatte ich vorher noch nie die LeMans Autos gesehen, und ehrlich gesagt finde ich die Teile saugeil. 🙂

Zurück durch das Fahrerlager, alle Teams sind natürlich lange am einladen und abbauen. Bei Aston Martin gibt es dann für 3 Pro-Autos natürlich auch 3 Antennen zur Datenübermittlung, Porsche hatte für die zwei LM P1 Autos eine kleine Heizungsanlage mit acht Kammern für jeweils einen Reifensatz aufgebaut und bei Audi gab es zum 3. Platz zwar scheinbar keinen Champagner, aber doch ein leckeres Bier für alle. Und als letztes noch ein Blick in die Boxengasse.

Das Rennen ging bis gegen 19 Uhr, Abfahrt von mir gegen 20 Uhr, und da sehr viele Besucher bis zum Schluß geblieben sind, ist keinem aufgefallen das ich mit dem Wohnmobil nicht so richtig schnell die Eifel-Hügel hochkomme, weil es einen Stau gab bis zur Autobahn.

 

ein Fazit?                                                                                                                                               Eine Super Veranstaltung mit faszinierenden Autos mit toller Technik, die bitte im nächsten Jahr wiederholt werden sollte. Die ganze Veranstaltung war eine der ersten die vom aktuellen Betreiber, der CNG, selbst ausgerichtet wurde und ich würde sie als gelungen bezeichnen. Viele Besucher, volle Tribünen und etwas Umsatz nach vielen Unregelmäßigkeiten für die Region.

Zwei Dinge haben mir nicht gefallen: 1. der als exklusiv beworbene und dann doch für alle geöffneten Pitwalk, da habe ich mich doch mal komplett verarscht gefühlt, und 2. hätte man das Rennen problemlos eine Stunde früher starten können, alternativ noch ein oder zwei Rahmenrennen präsentieren.

FIA WEC 6 HOURS OF NÜRBURGRING – Sonntag

Wohnmobil

Alter!

Eben war jemand hier der Interesse an unserem Wohnmobil hat.
Oder so.

Auf diese Anzeige hin.

Was interessierte:

1. die Klimaanlagen.
Aber das das nur zwei, auf 12V während der Fahrt und 220V für Landstrom, im Aufbau sind und nicht noch eine dritte im Fahrerhaus, das ist doch blöd. Nett gesagt.
Gut, das könnte man wissen, weil das so in der Beschreibung steht.

2. der Alkoven.
Alkoven ist der Schlafplatz über den Fahrersitzen, die Nase sozusagen, und eigentlich klar auf den ersten beiden Fotos zu erkennen.
der interessiert, weil man auf gar keinen Fall einen haben möchte.
Gut, das könnte man wissen, weil das so auf den Fotos zu sehen ist.

3. der Fahrradträger.
Fahrradträger erklärt sich denke ich selbst, und man sieht den sehr gut auf dem dritten Foto.
Der Fahrradträger ist deshalb interessant, weil man auf gar keinen Fall einen braucht.
Gut, das könnte man wissen, weil das so in der Beschreibung steht.

4. das Alter.
Das Fahrzeug wurde im März 1993 zum ersten Mal zugelassen.
Gut, das könnte man wissen, weil das so in der Beschreibung steht.
Wichtig ist, das das gewünschte Auto auf gar keinen Fall älter wie 12 – 15 Jahre ist.

5. der Motor.
Der Motor ist wichtig, weil er ja in knapp 22 Jahren schon 87.000 km gelaufen hat.
Gut, das könnte man wissen, weil das so in der Beschreibung steht.
Aber wenn ich, als Privatperson bei einem 22 Jahre alten Auto, da noch 100.000 km Garantie drauf gebe, könnte man damit leben.

Kannste dir nicht vorstellen dieses Gespräch.

Was ABSOLUT NICHT interessierte:
neue Batterien,
Solaranlage,
neuer TV,
neue SAT Schüssel,
überholte Heizung,
überholte Bremsen,
Dichtigkeit !,
das alles problemlos funktioniert,
und überhaupt…

Meine Adresse musste ich am Telefon drei mal buchstabieren, anschließend standen die eineinhalb Stunden zu spät 5 Häuser weiter vor der Tür, bimmeln da und rufen bei mir an das man ja jetzt da wäre und ich doch die Türe aufmachen soll.
Man stände direkt vor dem Hobby-Wohnmobil.

Unserer ist ein Hymer.
Gut, das könnte man wissen, weil das so in der Beschreibung steht.

Und das ich das Wohnmobil so komplett statt für 14.780€ mit TV und SAT Schüssel wie angeboten nicht für 9000 € verkaufen wollte fand man dann irgendwie auch scheiße, weil das ist ja Verhandlungsbasis. Und die Anzeige haben schon über 800 Leute gesehen und das ist immer noch nicht verkauft.
So, siehste.

Kannste dir nicht vorstellen sowas.
Und dafür sitze ich hier Stunden rum und warte bis die kommen.

Wohnmobil

Biggesee – Herbstfotos

Allerheiligen auf einem Samstag!
Das hört sich für die meisten wahrscheinlich blöd an, für mich bedeutet es allerdings einen der seltenen arbeitsfreien Samstage im Jahr, präzise waren das bisher für mich die 3 Samstage wo ich im Sommer Urlaub hatte.
Also langes Wochenende quasi, schönes Wetter war angesagt, die Liebste musste Freitag Nachmittag noch arbeiten und so haben wir kurzentschlossen Samstagmorgen ein paar Sachen eingepackt und sind mit dem Wohnmobil an den Biggesee gefahren.
Da waren wir vor 4 Wochen zum 3. Oktober schon mal, hatten einen schönen Übernachtungsplatz gefunden und mit Olpe, Attendorn und der Atta-Höhle wahrscheinlich schon alles Interessante gesehen.
Egal, einfach etwas Sonne tanken und im Herbstwald spazieren gehen.

Bemerkenswert und eine klare Empfehlung: der Bigge-Grill, leider ohne eigene Internet Seite.
Eigentlich eine Pommes-Bude mit Parkplatz, wo wir vor 4 Wochen schon hervorragend gegessen und ein Foto wo der Parkplatz voll mit Moppeds war gesehen hatten, letzten Samstag haben wir das dann mal live und in Farbe gesehen.

UN-GLAUB-LICH!

Moppeds ohne Ende, ich sag mal so 5 – 10 Motorräder hätten -vielleicht- noch Platz gehabt. Oder Fahrräder. 🙂
Für Autos oder erst Recht unser Wohnmobil gab es überhaupt gar keine Möglichkeit nur auf den Parkplatz zu kommen.
Nun gut…

Ein paar Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang später konnten wir dann auf dem Weg zu unserem Übernachtungsplatz da doch noch was essen gehen. Wie beim letzten Besuch: bestes Essen zu vernünftigen Preisen. So aus der Kategorie: Lecker & Pappsatt. 🙂

Sonntag ausschlafen, spazieren im Herbstwald, frühstücken, Besuch im Olper Raiffeisen Markt – 50% auf alle Baumschul-Artikel, ohje! – spazieren am Biggesee, für mich kurz im Auto vom spazieren erholen und für die Liebste noch ein kurzer Besuch im Raiffeisenmarkt, sind wir dann mit aufkommendem Regen, zwei Apfelbäumen, einem Cornus und einem Johannesbeerstrauch Richtung Heimat gestartet. :>>
Schön, so viel Platz im Alkoven…

Hier ein paar Bilder vom Wochenende:

oder als Link zur Galerie zum Durchklicken:
Hier

Biggesee – Herbstfotos

Urlaub in Kroatien – Teil 3

Hallo Herbst.

Der richtige Moment um sich an die letzte Sommerurlaubsferienwoche in Kroatien zu erinnern.
zur Erinnerung:
HIER gibt es den ersten Teil vom Hinweg und vom Besuch im Nationalpark Plitvicer Seen,
und HIER den zweiten Teil wo wir am Meer und auf Krk ankommen.

OK, gelesen und Fotos geguckt?
Dann geht es weiter. 🙂

Nach einer zusätzlichen Übernachtung im Autocamp Pu??a auf Krk haben wir uns aufgemacht über die Brücke aufs Festland, über die Küstenstraße mit toller Aussicht erst Richtung und dann einmal durch Rijeka und weiter über Opatija bis nach Ičići ins Autokamp Opatija-Ičići.

Das ist ein supergeiler Campingplatz!
Am Berg gelegen, von einem Hauptweg abgehend schmale Terrassen immer ein Fahrweg und daneben Platz für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil, viele hohe Bäume wo ich froh war über die tragbare Sat-Schüssel, einfache aber saubere Sanitäreinrichtungen, freies WLan auf dem ganzen echt großen Platz, das ganze leicht verwildert und gepaart mit dem Charme Jugoslawiens aus den 1980er Jahren.
Dazu wo wir da waren wenig Gäste die sich sehr gut verteilt hatten.
Fantastisch!

Zum Campingplatz gehört auch ein Restaurant, der nächste kleine Supermarkt und Hafen sind nicht weit entfernt.
Weil wir früh waren hatten wir einen ausgiebigen Spaziergang am Meer Richtung Opatija gemacht, am Dorf-Hafen, (Beton)-Strand, für Hunde natürlich verboten, und Yachthafen vorbei.

Es gibt viele sehr schön renovierte alte Häuser, schicke Neubauten und die -früher sicher- wunderschöne und beeindruckende Villa Münz, und direkt daneben verfallene Plattenbauten aus Titos Zeiten.

Im ganzen habe ich den Eindruck, besonders im Landesinneren, in Kroatien wird nichts abgerissen.
Alte kaputte Häuser bleiben stehen, verfallen, und direkt daneben wird meist ganz schick neu gebaut.
Seltsam …

Zurück auf dem Campingplatz kamen wir noch an einem wunderschönen alten Hymer 900 vorbei, es gab eine Kleinigkeit zu essen und einen schönen Abend unter Bäumen mit Blick aufs Meer.

Den nächsten Tag blieben wir einfach stehen, haben es uns gut gehen lassen und die größte Aktivität war ein ausgedehnter Spaziergang am Meer lang durch Ika und bis kurz vor Lovran.
Erwähnenswert fand ich den ‚Hundestrand‘, das Foto mit dem Gitter an der Treppe. Wenigstens steht ein Schild dran.
Gut, Strand in dem Sinn gibt es halt einfach nicht an diesem Teil der Küste, aber alle paar Kilometer mal so 20 – 30 Meter finde ich recht wenig, weil an allen anderen Stränden sind Hunde generell verboten.
Nunja.

Der Tag endete, Ihr dürft raten!, mit Wein, Bier, einem Happen zu essen, Blick aufs Meer und dem Zirpen von Grillen auf dem Campingplatz an unserem Wohnmobil. 🙂

Nächster Tag, Fahrtag.
Nur: wohin?
Die Liebste möchte noch ein paar Tage Strand, mir ist es egal und Bill sowieso.
Grobe Richtung: Westen. Logisch, da müssen wir eh hin, wir hatten ja nur noch ein paar Tage.
Also Istrien.

In 2004 und 2005 waren wir schon einmal auf dem Campingplatz BiVillage in Fazana, mit einer extrem leckeren Pizzeria mit toller Terrasse übrigens, in der Nähe von Pula, das ist da schon ganz nett. Aber das kannten wir dann schon und auf dem Weg in die Richtung sind wir links abgebogen nach Medulin

Erster Versuch und sofort als OK befunden: das Autocamp Medulin
Totales Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Strand. Touristen. Party. Gedöns. Ja echt! 🙂

OK, wir waren von der 22-5 Uhr Campingplatzdisco und dem Standboulevard weit genug entfernt und darum war das auch nicht ganz so schlimm.
Es folgten noch ein paar Tage gemütlicher Campingplatz / Strandurlaub, mit Sand!, eine kleine Bar und eine extrem gute und günstige Pizzeria gab es auf dem Platz, genau wie einen kleinen Laden für frisches Brot und leckeres Bier.

Lustig übrigens: es gibt alle Getränke in Dosen, und da ist genau wie hier Pfand drauf.
Allerdings haben wir nirgends Leergutautomaten gefunden, und auf Nachfrage erklärte man uns mehrmals das das Pfandsystem noch nicht funktioniert. Also ab in die Tonne.
Abends gab es überall Einheimische die die leeren Dosen aus den Mülltonnen gesammelt haben……
Seltsam! 🙂

Der folgende Montag war dann auch schon wieder Abreisetag, der Schrank mit der dreckigen Wäsche war voll, und der erste und bis heute einzige Tag an dem unser Auto streikte.
Das hatte wohl keine Lust auf Urlaubsende und wollte lieber noch in Kroatien bleiben, ich hätte mich da gerne angeschlossen.
Schuld war die hintere rechte Stütze, die nicht mehr hochfahren wollte. Außer einem leisen Klack-Di-Klack von der Motor-Getriebeeinheit passierte nichts. Es folgte eine ca. einstündige Bastelpause, mit tatkräftiger Unterstützung der netten Campingplatznachbarn.
Die Liebste bekam noch Kaffee und mir wurde beim auseinander bauen und feststellen der Stütze geholfen.
Vielen Dank nochmals dafür!

Es folgte eine komplett entspannte Fahrt durch Kroatien, Slowenien und Österreich auf hervorragend ausgebauten Straßen und danach als Kontrastprogramm die A8 / A9. Die deutschen Autobahnen waren auf der ganzen Reise die mit Abstand schlechtesten. Ende.

Weil aber recht wenig Verkehr war sind wir an München vorbei bis nach Allershausen, übernachtet hatten wir am Sport & Freizeitpark an der Ampertal-Halle. Abschluß des Tages war ein gutes Essen und leckeres Bier in einem Lokal im Dorf.

Am nächsten Morgen ging es erst zum Bäcker, dann zur Tankstelle, dann in den Stau auf der A9.
Ein paar Kilometer hinter der Auffahrt begann eine ewig lange Baustelle, für die rund 130 km bis Nürnberg brauchten wir so gute drei Stunden, ohne Früstückspause, danach ging es zügig Richtung Heimat.

Im ganzen ein entspannter Urlaub, viel gesehen, nette Leute kennengelernt, keine Probleme mit dem Wohnmobil und sicher nicht der letzte Besuch in Kroatien. Schön wars! 🙂

Urlaub in Kroatien – Teil 3

Urlaub in Kroatien – Teil 2

ok, weiter geht es mit dem Urlaubsbericht.

Nachdem wir Freitag im Nationalpark Plitwicer Seen waren und Samstag den ersten Erholungstag auf dem Campingplatz eingelegt hatten, ihr könnt es HIER nochmal nachlesen wenn Ihr wollt, sind wir also Sonntag Vormittag Richtung Küste gefahren.
Im Campingplatz Mini-Markt hatten wir noch etwas Brot und Käse für den Tag gekauft und dann ausgecheckt.
Über die D1 ging es Richtung Süden nochmal mit wunderbarer Aussicht am Nationalpark vorbei und dann rechts rum auf die D52 Richtung Küste.

Die Fahrt ging über ein paar Serpentinen rauf auf eine Hochebene. Wenige kleine Dörfer, viele Berge drum herum und eine unbeschreibliche Landschaft. Einfach schön. Auf Grund fehlender Parkmöglichkeiten, bzw. von mir zu spät als solches erkannter, gibt es da allerdings leider keine Fotos.
Auf halber Strecke gab es ein spätes Frühstück nachdem wir kurz vor Otočac einen großen Parkplatz in einem früheren Gewerbegebiet angesteuert hatten.

http://goo.gl/maps/4TV25

natürlich gab es auch ein Hundegassi.

Weiter ging es über die D50 und anschließend D23 an der Festung Nehaj vorbei über Serpentinen von rund 700 Meter Höhe nach Senj auf Meereshöhe.

Der erste Parkplatz im Ort (Übernachten für Wohnmobile verboten, wie auf allen öffentlichen Parkplätzen) war unserer und so kam es zur ersten Begegnung mit toller Aussicht, dem Meer und ein paar Harleys. 🙂

Die kroatische Küste in diesem Gebiet, das wusste ich vorher einfach nicht, ist extrem bergig.
20 Meter vom Wasser weg und der Berg beginnt, oder gerne auch schon im Wasser. 🙂

So sind wir die über die Küstenstraße, die faszinierende Ausblicke bietet, die Kvarner-Bucht von Senj Richtung Norden gefahren, auf der Suche nach einem schönen Campingplatz. Die gab es, zum Teil allerdings sehr klein und abenteuerlich am Berg gelegen, und weil es noch früh am Tag war sind wir weiter nach Norden und dann über die Brücke nach Krk gefahren.

Der erste Blick auf der Insel bot Aussicht auf einen Campingplatz mit frei stehenden Wohnwagen und Wohnmobilen auf einer Wiese, direkt am Wasser. So ein, von mir bevorzugter, ’stell-dich-hin-wo-du-willst‘ Platz.
Das der unser endgültiges Ziel wurde, war uns allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. 🙂
Wir hatten vorab ein paar Campingplätze ausgesucht, natürlich nichts gebucht, und waren guten Mutes Anfang Juni da irgendwo einen schönen Platz zu bekommen.
VERGISST ES!
Die ganzen Campingplätze, die ganze Insel, war so was von voll mit diesen dämlichen Touristen, unglaublich! 😀

Der erste und dritte Campingplatz wo wir waren, große Plätze, hatten jeweils noch 2 Parzellen in der letzten Reihe frei, so 4 x 8 Meter groß.
Mit ausgestreckter Hand könnte man dem Nachbarn das Essen vom Tisch wegnehmen und für die Fahrräder abzunehmen müsste man vorfahren. Vielen Dank!
Vom zweiten Platz wo wir waren sind wir kommentarlos wieder gegangen, riesengroß, über 600 Plätze und rappelsvoll. Unglaublich.
Auf dem vierten Platz, der war uns eigentlich schon viel zu teuer, dafür mit Swimmingpool, Animation und Gedöns, wurden wir von der Frau an der Anmeldung doch etwas ausgelacht bevor Sie uns sagte das der Platz bis Mitte September ausgebucht wäre.

An dem Tag hatte es so locker über 30 °C, und nachdem die Liebste, ich und der Hund dann schon vier mal ausgestiegen und durch die Hitze über asphaltierte und betonierte Campingplätze gelaufen waren, etwas genervt mittlerweile, hatten wir uns überlegt von der Insel wieder runter zu fahren, mit einem letzten Versuch am dem Campingplatz den wir zu allererst von der Brückenzufahrt schon gesehen hatten.
Dort wollten wir im Zweifelsfall nur eine Nacht bleiben und am nächsten Tag weiter fahren, wir waren so genervt von dieser Insel!

Wir sind dann für eine ganze Woche auf dem tollen Campingplatz Autocamp Pušća geblieben.

Türe auf, etwas steinige Wiese, und 20 Meter weiter das Meer, so gefällt mir das!

Krk hat auch einen Flughafen. Das das so ist und wir genau in der Anflugschneise stehen, hatten wir dann allerdings erst nach zwei Tagen festgestellt. Und eine Frequenz von null bis drei kleine Flieger am Tag fanden wir dann akzeptabel. 🙂

Hier ein paar Fotos vom Campingplatz:

Auf dem Platz gibt es auch einen Mini-Markt, allerdings wirklich nur mit dem Notwendigsten, also frischem Brot, Bier, einem sehr guten kroatischem Weinbrand, Wasser und ein paar Konserven (naja, schon noch etwas mehr 🙂 ), zum einkaufen waren wir einmal Richtung nächstes Dorf zu einem großen Supermarkt an der Hauptstraße gefahren, flächendeckend WLAN für unverschämte 12 € die Woche, und ein schönes Restaurant mit echt leckerem Essen. Also alles was zum erholen nötig ist.

Zwischendurch wurde es mal so stürmisch das ein paar Markisen weggeflogen sind. Wir waren am Auto und konnten zeitig alles sichern und haben uns nichts weiter dabei gedacht. Nach einer Woche wollten wir den folgenden Sonntag weiter fahren, hatten alles ein- und aufgeräumt, WC und Abwassertanks geleert, und kurz vor dem abfahren sah ich jede Menge Wohnwagen auf dem Parkplatz vor der Brücke zum Festland stehen, das 4.letzte Bild.
Der Grund war: wegen zu viel Wind war die Brücke für Wohnwagengespanne, Wohnmobile, leere LKW und Busse gesperrt. Schön!
Sind wir halt noch einen Tag länger geblieben.
Ich liebe Wohnmobil-Urlaub. 🙂

Urlaub in Kroatien – Teil 2

Monate später

guten Tag!

jaja, keine Zeit, kennt ihr doch mittlerweile, oder?
🙂

bis auf chronischen Geldmangel ist alles gut.

Wohnmobil: haha! 🙂
viele Kleinigkeiten sind erledigt. eigentlich habe ich nur noch die olle analoge SAT-Anlage als Baustelle.
die magere Toilettenspülung kann man hervorragend mit der Dusche, die direkt darüber hängt, ausgleichen. 🙂

Unterwegs waren wir zwischendurch, in Königswinter / auf dem Drachenfels und in Walbeck, zum Spargel essen.
Das Schöne an dem Auto ist, es ist alles alt und optisch diskussionswürdig, aber es funktioniert einfach alles.
Mittlerweile habe ich sogar die Adresse vom ersten Besitzer, der mir vielleicht mal diverse Dinge erklären kann.

Geplant sind 3 Wochen Urlaub mit dem groben Ziel Kroatien und da erst einmal der Nationalpark Plitvicer Seen

Schön ist, Karlovac liegt in der Nähe, und da kommt verdammt leckeres Bier her … 🙂

Nicht schön ist, das wir eigentlich schon gestern los fahren wollten, das aber nicht geklappt hat, weil das Auto jetzt seit 2 Wochen in der Werkstatt steht und da einiges echt scheiße gelaufen ist. Grundsätzlich ist das eine sehr gut Werkstatt, da fahren wir seit über 20 Jahren mit unseren Firmen LKW hin, die alten Wohnmobile hatten wir da, alles kein Problem.

Mir fiel auf dem Rückweg von Walbeck auf, daß das Wohnmobil bei starkem Bremsen komplett nach eine Seite zieht. Bei besagter Werkstatt bin ich einmal auf den Bremsenprüfstand, das Ergebnis war logischerweise außerhalb aller Toleranzen und sowieso nicht TÜV fähig, was im August anliegt. Also einen Termin gemacht, 2 Wochen Zeit bis zum Urlaub, das sollte kein Problem sein. Dachte ich.

Als erstes blieb das Auto von Dienstag früh, wo ich einen Termin hatte, bis Freitag Vormittag unangetastet stehen. Nachdem man dann Freitag mittags das Problem und gleichzeitig erkannt hat, das es keine Original Ersatzteile mehr gibt, welch Wunder bei einem 21 Jahre altem Auto!, die Hersteller fertigen im Normalfall um die 10-12 Jahre die Teile an, fingen die Probleme an.

Die Werkstatt baut ungern, um nicht zu sagen nicht freiwillig, Ersatzteile von Fremdherstellern ein, da gibt es satt und genug von. Also begab sich der zuständige Hüpplepüpp Lagerist auf die Suche nach dem letzten sich in Deutschland befindlichem Fast-Original Ersatzteil, von Peugeot statt Citroen, aber die sind baugleich, und fand das in der brandenburgischem Pampa. Hurra!
Das wurde Freitag Mittag auch sofort per Fax bestellt und mir das freudig mitgeteilt. Nicht mitgeteilt wurde mir da, das die erst am gleichen Tag mit dem Auto angefangen hatten, das erfuhr ich erst später.
Am Dienstag in der folgenden Woche wurde das gleiche Ersatzteil dann in der gleichen Werkstatt in Brandenburg noch einmal bestellt, weil die erste Bestellung angeblich nicht angekommen war. Ja. Schön.

Da ich noch etwas zu basteln habe bevor wir losfahren, TV Halter einbauen, eine Plattform anpassen um die externe SAT Antenne auf die Motorhaube zu stellen z.B., und wir natürlich noch das ein oder andere einladen müssen vor einem dreiwöchigem Urlaub, wurde ich da etwas nervös.

Letzten Freitag, der Tag an dem ich unser Wohnmobil endgültig urlaubsfertig machen wollte und nachdem das Ersatzteil immer noch nicht da war und ich dem zuständigen Lageristen mal erklärt hatte, das es zu jedem Paket eine Sendungsnummer gibt mit der man nachverfolgen kann wo sich ein Paket gerade befindet, kam heraus das das in der Nähe von Magdeburg in einer Paketbox liegt und darauf wartet abgeholt zu werden.

was zum Teufel ist das alles für eine blöde Scheiße hier? Hurra!

Heute morgen – zur Erinnerung: wir wollten GESTERN in Urlaub gefahren sein – gingen mir dann die beiden Werkstatt-Meister erst mal aus dem Weg und kamen dann so gegen 11 Uhr doch schon auf den Gedanken noch einmal die Sendungsverfolgung zu bemühen um festzustellen wo denn das Paket mit dem Ersatzteil sein könnte. In der Zustellung, wie schön! Also heute!

Ja, bis dann allerdings das Paket heute tatsächlich geliefert wurde, mit dem angeblich richtigem Ersatzteil, war es dann aber wieder so spät das man das heute nicht mehr fertig machen konnte. Aber morgen früh für den Anfang.

Nunja. :-/

Ich warte ja nur darauf das mir morgen der Werkstattmeister erklärt das da irgendwie das falsche Ersatzteil gekommen ist, dann muß ich leider den Schuppen abbrennen. Ach nee, ist auch doof, dann habe ich ja keine vernünftige Werkstatt mehr für die Firmen LKW.
Irgendwas ist immer.

Das einzig Gute ist, ich konnte meinen Urlaub jetzt von Montag auf Mittwoch verschieben und auch entsprechend erst Mittwoch wieder anfangen – und bekomme die neue Pitwalk morgen hoffentlich noch geliefert – aber wenn es später wie Donnerstag wird mit dem abfahren, wird der Urlaub entsprechend kürzer.
Sollte ich das Auto morgen bekommen bin ich erst einmal weg. 🙂

Monate später