Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich

Letztes Wochenende waren wir, was die Liebste eigentlich schon das Wochenende vorher vorhatte es aber irgendwie nicht so richtig ausgedrückt hatte, tatsächlich noch mal mit dem Wohnmobil unterwegs.

Ziel war Recklinghausen. Mitten in die Stadt.

Hurra!

Nicht.

Grund waren Lichtinstallationen, die es an rund 25 Stellen in der Altstadt anzusehen gab, diese Veranstaltung gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. RECKLINGHAUSEN LEUCHTET

Das Wohnmobil war für den einen Tag schnell gepackt, Samstag kurz nach 15 Uhr ging es los.  Kurz nach 16 Uhr und den ersten zehn Kilometern konnte ich sogar schon bis in den dritten Gang schalten, über die Verkehrssituation an einem stinknormalen, trockenem Samstagnachmittag rund um Köln möchte ich gerade nicht näher eingehen.

Nach einer problemlosen Fahrt fanden wir tatsächlich auf dem größten Parkplatz in der Stadt (direkt an der Bahnlinie zum Hauptbahnhof, neben einer großen Kreuzung und gegenüber der echt großen Feuerwehrwache inklusive Notarzt- und Rettungswagen Standort) einen Parkplatz. Also alleine vom Standort her nicht wirklich mein bevorzugter Stellplatz für die Nacht. 🙂

Um kurz vor 6 Uhr abends waren wir auf dem Rathaus-Platz, dort sollte stündlich eine Multi-Media Lichtshow stattfinden. Ich freute mich noch sehr über die wenigen Leute die da waren, bis durch eine Einblendung klar wurde das wir eine Stunde zu früh waren. Auch schön. Aber da wurden schon mal mit einer Endlosschleife die Beamer eingestellt.

re rathaus

Da der ausgedruckte Stadtplan mit den eingezeichneten Standorten der angestrahlten Häuser und Objekte zwischen unserer Abfahrt und Ankunft abhanden kam waren wir also auf Verdacht mal in die Altstadt rein. Da die noch halbwegs übersichtlich ist hat es nicht lange gedauert bis wir vor den ersten leuchtenden Häusern standen. Grundsätzlich mal alles sehr schön gemacht.

Allerdings mit ein bis fünf Ärgernissen für mich persönlich:                                                           1. ich hasse Städte.                                                                                                                                 2. ich hasse mit Geschäften voll gepappte Fußgängerzonen in Städten.                                         3. ich hasse viele Menschen in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen in Städten.     4. ich hasse Neueröffnungen von Einkaufszentren in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen mit vielen Leuten in Städten, weil da kommen noch mehr Leute.                     5. warum ist eigentlich die Formatierung in wordpress so scheiße?

Ansonsten ging es.

Punkt 19 Uhr standen wir wieder am Rathaus, allerdings auf der mittlerweile gesperrten Straße davor, weil da gab es einfach kein Hinkommen mehr. ich weiß gar nicht wann ich zuletzt so viel Menschen auf einem Ort gesehen habe. Und warum. Die angekündigte Super-Duper-Multimedia-Lichtshow fand ich dann arg, hmm, seltsam. Der erste Teil handelte von den Partnerstädten von Recklinghausen und wie die zustande gekommen sind. Das war so nachgeholter, ausgefallener Geschichtsunterricht für Schüler. Den zweiten Teil fand ich dann wesentlich interessanter, mit so 5-7 Minuten allerdings auch recht schnell vorbei. Und obwohl wir in der fast letzten Reihe standen war die begleitende Musik viel zu laut, ich wäre vom eigentlichen Rathausplatz geflüchtet!

Wen weder Krach noch viel Leute interessieren?                                                                               Sally!  Sehr schön und sehr angenehm. 🙂

Wir waren uns dann relativ schnell einig das wir nicht nochmal ins Stadtzentrum müssen um die restlichen bunten Häuser anzusehen, ebenso, das wir nicht mitten auf dem großen Parkplatz mit reichlich Lärmquellen übernachten wollten. Im Dunkeln einen Wohnmobil Park- und Übernachtungsplatz suchen der allen Ansprüchen der Mitreisenden, also der Liebsten und Sally entspricht, finde ich dann wieder ziemlich blöd bis unmöglich, also fuhren wir ein Stück zurück Richtung Heimat, in Kaiserberg auf die A 40 Richtung Venlo und in Duisburg Rheinhausen ab und auf den Parkplatz am Rheindeich, den wir schon seit letztem Jahr kennen.

Das Schöne an der Jahreszeit ist, das da Samstag abends keine Partys mehr stattfinden wie an warmen Sommer-Abenden, das sind quasi die Poller Wiesen Duisburgs. Und das ultimative Hunde-Gassi-Paradies, aber das passt für uns ja dann genau. 🙂

Wir hatten noch Abendessen, ein, zwei Getränke und waren zeitig im Bett. Der Wind schaukelte uns sozusagen in den Schlaf.

Sonntag früh, ab sieben Uhr waren Autos zu hören, die Liebste machte mal das Rollo runter. Sie sehen: Sie sehen nichts. Ein beschlagenes Fenster und dicker Nebel draußen, aber sehr schön anzusehen. Schnell anziehen und nichts wie raus!

Oben auf dem Deich konnte man noch was sehen,

davor und dahinter etwas tiefer nicht mehr so viel….

Es waren nicht alle Anwesenden mit der Idee zeitig mal raus zu gehen einverstanden,

aber wir waren dann doch anderthalb Stunden am Rhein spazieren gegangen. Für uns eigentlich sehr früh, aber auch sehr schön und mit vielen Hundebegegnungen, Sally hatte ihren Spaß, auch durch das wenige Wasser und die dadurch echt großen Sandstrände. Mit der müssen wir echt mal an die Nordsee fahren… 🙂

Irgendwann kam dann doch die Sonne mal durch

und wir haben uns einen schönen und gemütlichen Tag am Rhein gemacht, in der Sonne gesessen, Leute und Hunde geguckt und waren irgendwann am späten Nachmittag wieder zu Hause.

Im ganzen kein spannendes, aber doch schönes Wochenende.

Nachtrag 16.11.2015: noch 2 Panorama-Fotos zur Galerie hinzugefügt.

Hier der Link zur Fotogalerie zum durchklicken, 37 Fotos.

https://goo.gl/photos/vEGPjZUkFVRuNpqe6

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Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich

Kampfhund Sally

zähne

Sonntag Spät-Nachmittag, gegen 6, ein entspanntes Gassi-gehen mit Sally direkt im Wald hinter der Wohnsiedlung mit den vielen neuen Nachbarn, die gerne wieder gehen dürfen.

Sally spielt, hüpft, rennt mit anderen Hunden, die dazugehörigen Menschen sind im Gegensatz zu den meisten neuen Nachbarn ganz nett, alle haben Spaß und wir geghen anschließend noch eine Runde durch den Wald.

Auf dem Rückweg von weit hinten, 80 oder 100 Meter entfernt kommt ein Jogger.
Von den Klamotten her Ähnlichkeit mit den lustigen bunten Jungs und Mädels auf ihren Rennrädern, die meinen auch auf einer einspurigen Straße mit einem 2 Meter breiten Radweg daneben mittig auf der Straße fahren zu müssen.
Der kommt von hinten, der muß uns gesehen haben, rennt dann mit 5-10 cm Abstand von hinten an Sally vorbei, tritt ihr noch fast auf den Schwanz, und fängt an zu schreien weil sie kurz in seine Richtung hinterher will.

„Ich zeige euch an, der Hund ist nicht an der Leine!!!
Der wollte mich beißen!!!“

Hör mal, du komischer Mensch (ich vermute das mal, weil Aliens sind hoffentlich nicht so doof), ich nehme meinen Hund das nächste mal an die Leine wenn ich dich sehe.
Und stelle mich auf die andere Seite vom Weg.
Und wenn du Idiot dann über die Leine stolperst und auf deinem doofen Gesicht landest lache ich dich aus, weil du so doof aussiehst im Dreck.

Alternativ könntest du einfach so mit einem Meter Abstand an uns vorbei laufen, dann erschreckst du unseren Hund nicht und das wäre mir eigentlich lieber.

schönen Abend noch.

Kampfhund Sally

Sally!

der ein oder andere hat es wahrscheinlich mitbekommen, nachdem wir Bill Anfang/Mitte März verloren hatten, lebt seit Ende April Sally bei uns.

Sally ist heute gut 11 Monate alt, eine sehr gelungene Mischung aus Tibetterrier und Pumi Mix, neuerdings geschoren und weiß absolut nicht das sie weiß ist. 🙂

Sally haben wir gefunden über die Tierrettung Europa, sie war schon einmal in eine andere Familie vermittelt, kam zurück aus un-nachvollziehbaren Gründen, war irgendwie der 3. und kleinste Hund der Familie und fühlt sich, glaube ich, bei uns gar nicht so unwohl. 🙂

hier der Link zur Galerie zum durchklicken.

Sally!