2015 im Rückblick

naja, eigentlich war das ja nur ein halbes Jahr … 🙂

 

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 340 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 6 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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2015 im Rückblick

manchmal

schafft es die Liebste ja mich bekloppt zu machen.

Heute Nachmittag fing sie, aus mir bisher komplett unbekannten Gründen, an, den Körperzellensong zu summen. Kennt ihr nicht? Bitteschön:

Das hatte ich ja dann erst mal ein paar Stunden im Kopf.

Und dann? Fängt die auf einmal mit dem Burli an. Hilfää. 🙂

Wat, Burli? Fragen sich jetzt die Jüngeren von euch sicherlich. Natürlich, von der ersten allgemeinen Verunsicherung, EAV. Ich bin so scheisse alt. Da:

Ich habe sowas ja dann immer stundenlang im Kopf, vermutlich ma jetzt bis zum schlafen gehen. Ich werde bekloppt!

😀

manchmal

weshalb ich Kram lieber wegwerfe

Die Eltern haben zu Weihnachten einen neuen TV geschenkt bekommen.

Der alte funktioniert problemlos, ist aber ein ungefähr drölfundachzig kg (grob geschätzt) schwerer und großer Röhren-Fernseher (die Älteren werden sich wahrscheinlich erinnern 🙂 ) und hat natürlich eine für aktuelle Verhältnisse seltsame Bildqualität.

Mir fällt die Aufgabe zu den alten TV zu entsorgen. Da ich eigentlich funktionierende Gegenstände, egal was, ungern wegwerfe sondern lieber einer weiteren Nutzung zuführen möchte (boah, das hört sich doch jetzt echt gut an, oder?), hab ich das alte Teil als zu verschenken erst mal kurz bei Twitter angesprochen, mit der erwarteten, nicht vorhandenen Reaktion :), und danach habe ich den TV gestern Abend als ‚zu verschenken‘ in die ebay Kleinanzeigen gesetzt.

Nach 20 Minuten der erste Anruf, der Interessent wollte nur wissen ob das Gerät funktioniert (ja), und dann so zwischen 21.00 und 22.00 Uhr vorbeikommen und den Fernseher abzuholen.

Da das doch arg mit meiner ‚ich geh ins Bett‘ Zeit kollidierte, weil ich heute um kurz nach 4 aufstehen musste, hatten wir uns auf heute, 15 Uhr geeinigt.

Ja, und so sitze ich hier und warte jetzt seit fast ein-einhalb Stunden darauf das der Blötschkopp hier ankommt damit ich einen Fernseher verschenken darf.

Supi, oder !?!

So etwas ist mir gerade mit alten Elektro-Artikeln oder auch Möbeln öfter schon mal passiert. Sachen wo, verständlicherweise, keiner mehr etwas für bezahlen möchte. Aber wenn es zu verschenken ist, hat es scheinbar keinen Wert mehr, und dann ist es auch nicht wichtig ob man Termine einhält oder halt auch nicht.

So, und über diese 37 Umwege komme ich jetzt zur Überschrift.

Bevor ich ewig warte das ich etwas verschenken darf, schmeiße ich den Kram dann lieber doch auf den Müll.

 

Alternativ nehme ich das Teil einfach mit zur Arbeit, da steht das ja vielleicht schon ganz richtig in Zukunft. Das hat was mit seltsamen Vorgängen in der Stadt zu tun, ist aber eine ganz andere, und wesentlich umfangreichere Geschichte. 🙂

weshalb ich Kram lieber wegwerfe

kurz im Garten

Da ich ja im Normalfall und auf Grund eines Konflikt-Vermeidungs-Verhaltens das tue was die Liebste mir so sagt (naja, meistens wenigstens), war ich eben noch mal kurz im Garten und habe irgendwelches Gedöns und Dreck weg geräumt.

Die Erkenntnis davon: Rosen, Geranien, Mahonien, eine Hosta, eine Zierkirsche, diverse Rhododendren und jede Menge Bellis perennis auf der Wiese sind in voller Blüte.

Hallo? Anfang Dezember!

Das passt nicht.

Ich bin jetzt nicht der allererste der irgendwelche Weltuntergangszenarien herbeiredet, aber selbst ich würde mal behaupten das sich in den letzten Jahren etwas Wetter- bzw. Klima-mäßig geändert hat.

Oder liege ich da komplett daneben?

kurz im Garten

ganz kurz: Matsch- und normale Pfützen im Wald

Bill früher, war ja – meistens – ein Superhund.

Sally heute ist auch – meistens – eine Superhündin, keine Frage, aber: sie weiß nicht das sie weiß ist. Und Matsch und Dreck meistens irgendwas zwischen dunkelbraun bis schwarz stinkend.Definitiv.

Wo Bill früher beim Gassi gehen um jede doofe Pfütze, erst Recht um jedes Matschloch auf Zehen- äh, Pfotenspitzen vorsichtig drum herum gegangen ist nimmt Sally heute 10 Meter Anlauf, springt ab und landet mit allen Vieren mitten im Dreck. Und anschließend schaut sie uns freudestrahlend an und hätte für diese Punkt-Pfützen-Landung gerne ein Leckerchen.

Nixda, Fräulein! 🙂

Letzte Woche war es pitschenass, wir liefen mit einigen Leuten und Hunden fast eineinhalb Stunden über eine große Wiese, ich lobte Sally in höchsten Tönen wie toll sie wäre weil sie sich noch nicht eingesaut hatte und wir hatten sie auf dem Rückweg echt nur eine Minute nicht im Blick, ZACK!, der Hund war plötzlich schwarz-weiß. Der Abstand zu dem einen Matschloch auf dem Weg Richtung Auto war dann wohl doch nicht groß genug… 🙂

Sehr interessant sind auch die Matschlöcher wo vorher Wildschweine drin gewühlt haben, die riechen wohl besonders lecker und da besteht eine erhöhte Gefahr das sie sich da – mal kurz im vorbeigehen – einmal über den Rücken drin dreht, das sieht dann meistens auch sehr schick aus und weil sie natürlich ihre Nase überall reinsteckt ist die dann halt auch schon mal schwarz.

Ein, wie die Liebste findet, sehr guter Nebenaspekt dieser dauernden Sally-Duscherei ist, das ich mittlerweile eine gewisse Routine im Dusche und Badezimmer saubermachen bekommen habe.

Nunja.

ganz kurz: Matsch- und normale Pfützen im Wald

Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich

Letztes Wochenende waren wir, was die Liebste eigentlich schon das Wochenende vorher vorhatte es aber irgendwie nicht so richtig ausgedrückt hatte, tatsächlich noch mal mit dem Wohnmobil unterwegs.

Ziel war Recklinghausen. Mitten in die Stadt.

Hurra!

Nicht.

Grund waren Lichtinstallationen, die es an rund 25 Stellen in der Altstadt anzusehen gab, diese Veranstaltung gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. RECKLINGHAUSEN LEUCHTET

Das Wohnmobil war für den einen Tag schnell gepackt, Samstag kurz nach 15 Uhr ging es los.  Kurz nach 16 Uhr und den ersten zehn Kilometern konnte ich sogar schon bis in den dritten Gang schalten, über die Verkehrssituation an einem stinknormalen, trockenem Samstagnachmittag rund um Köln möchte ich gerade nicht näher eingehen.

Nach einer problemlosen Fahrt fanden wir tatsächlich auf dem größten Parkplatz in der Stadt (direkt an der Bahnlinie zum Hauptbahnhof, neben einer großen Kreuzung und gegenüber der echt großen Feuerwehrwache inklusive Notarzt- und Rettungswagen Standort) einen Parkplatz. Also alleine vom Standort her nicht wirklich mein bevorzugter Stellplatz für die Nacht. 🙂

Um kurz vor 6 Uhr abends waren wir auf dem Rathaus-Platz, dort sollte stündlich eine Multi-Media Lichtshow stattfinden. Ich freute mich noch sehr über die wenigen Leute die da waren, bis durch eine Einblendung klar wurde das wir eine Stunde zu früh waren. Auch schön. Aber da wurden schon mal mit einer Endlosschleife die Beamer eingestellt.

re rathaus

Da der ausgedruckte Stadtplan mit den eingezeichneten Standorten der angestrahlten Häuser und Objekte zwischen unserer Abfahrt und Ankunft abhanden kam waren wir also auf Verdacht mal in die Altstadt rein. Da die noch halbwegs übersichtlich ist hat es nicht lange gedauert bis wir vor den ersten leuchtenden Häusern standen. Grundsätzlich mal alles sehr schön gemacht.

Allerdings mit ein bis fünf Ärgernissen für mich persönlich:                                                           1. ich hasse Städte.                                                                                                                                 2. ich hasse mit Geschäften voll gepappte Fußgängerzonen in Städten.                                         3. ich hasse viele Menschen in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen in Städten.     4. ich hasse Neueröffnungen von Einkaufszentren in mit Geschäften voll gepappten Fußgängerzonen mit vielen Leuten in Städten, weil da kommen noch mehr Leute.                     5. warum ist eigentlich die Formatierung in wordpress so scheiße?

Ansonsten ging es.

Punkt 19 Uhr standen wir wieder am Rathaus, allerdings auf der mittlerweile gesperrten Straße davor, weil da gab es einfach kein Hinkommen mehr. ich weiß gar nicht wann ich zuletzt so viel Menschen auf einem Ort gesehen habe. Und warum. Die angekündigte Super-Duper-Multimedia-Lichtshow fand ich dann arg, hmm, seltsam. Der erste Teil handelte von den Partnerstädten von Recklinghausen und wie die zustande gekommen sind. Das war so nachgeholter, ausgefallener Geschichtsunterricht für Schüler. Den zweiten Teil fand ich dann wesentlich interessanter, mit so 5-7 Minuten allerdings auch recht schnell vorbei. Und obwohl wir in der fast letzten Reihe standen war die begleitende Musik viel zu laut, ich wäre vom eigentlichen Rathausplatz geflüchtet!

Wen weder Krach noch viel Leute interessieren?                                                                               Sally!  Sehr schön und sehr angenehm. 🙂

Wir waren uns dann relativ schnell einig das wir nicht nochmal ins Stadtzentrum müssen um die restlichen bunten Häuser anzusehen, ebenso, das wir nicht mitten auf dem großen Parkplatz mit reichlich Lärmquellen übernachten wollten. Im Dunkeln einen Wohnmobil Park- und Übernachtungsplatz suchen der allen Ansprüchen der Mitreisenden, also der Liebsten und Sally entspricht, finde ich dann wieder ziemlich blöd bis unmöglich, also fuhren wir ein Stück zurück Richtung Heimat, in Kaiserberg auf die A 40 Richtung Venlo und in Duisburg Rheinhausen ab und auf den Parkplatz am Rheindeich, den wir schon seit letztem Jahr kennen.

Das Schöne an der Jahreszeit ist, das da Samstag abends keine Partys mehr stattfinden wie an warmen Sommer-Abenden, das sind quasi die Poller Wiesen Duisburgs. Und das ultimative Hunde-Gassi-Paradies, aber das passt für uns ja dann genau. 🙂

Wir hatten noch Abendessen, ein, zwei Getränke und waren zeitig im Bett. Der Wind schaukelte uns sozusagen in den Schlaf.

Sonntag früh, ab sieben Uhr waren Autos zu hören, die Liebste machte mal das Rollo runter. Sie sehen: Sie sehen nichts. Ein beschlagenes Fenster und dicker Nebel draußen, aber sehr schön anzusehen. Schnell anziehen und nichts wie raus!

Oben auf dem Deich konnte man noch was sehen,

davor und dahinter etwas tiefer nicht mehr so viel….

Es waren nicht alle Anwesenden mit der Idee zeitig mal raus zu gehen einverstanden,

aber wir waren dann doch anderthalb Stunden am Rhein spazieren gegangen. Für uns eigentlich sehr früh, aber auch sehr schön und mit vielen Hundebegegnungen, Sally hatte ihren Spaß, auch durch das wenige Wasser und die dadurch echt großen Sandstrände. Mit der müssen wir echt mal an die Nordsee fahren… 🙂

Irgendwann kam dann doch die Sonne mal durch

und wir haben uns einen schönen und gemütlichen Tag am Rhein gemacht, in der Sonne gesessen, Leute und Hunde geguckt und waren irgendwann am späten Nachmittag wieder zu Hause.

Im ganzen kein spannendes, aber doch schönes Wochenende.

Nachtrag 16.11.2015: noch 2 Panorama-Fotos zur Galerie hinzugefügt.

Hier der Link zur Fotogalerie zum durchklicken, 37 Fotos.

https://goo.gl/photos/vEGPjZUkFVRuNpqe6

Recklinghausen leuchtet und eine Übernachtung in Duisburg am Rheindeich