FIA WEC Nürburgring 2016

Nach der ersten Veranstaltung im letzten Jahr war ich auch dieses Jahr bei der FIA WEC am Nürburgring.

Ich befürchte ja momentan das das mein einziger Besuch dieses Jahr in der Eifel war, aber mal abwarten. Wer sich für den Motorsport – Teil interessiert hat sich sicherlich zeitnah über das Rennen informiert, ganz hervorragend und umfassend geht das wie immer bei den Kollegen von motorsport.com , eine umfassende Zusammenfassung gibt es zum Beispiel hier.

Kommen wir zu den wichtigen Sachen: ein kleines blaues Auto, ganz große Autos, eine Rennstrecke fast ohne Autos, alte Porsches, ein halbes Lego-Auto und Wohnmobile.

Los geht’s!

Was sieht man als erstes wenn man aus Richtung der T4 ins Fahrerlager kommt? Genau, die Team-Trucks. Die hier zum Beispiel:

Da stehen natürlich noch ewig mehr, aber die hier fand ich schick, wobei ich das Prinzip von dem Toyota – TMG Auflieger noch nicht kapiert habe. Weil, wenn man aus dem nach oben geschobenem Teil rechts und links jeweils Slide-Outs mit festen Wänden hat, die also so am Stück eingezogen werden können, wo sind die wenn das im unteren, nicht aufgestelltem Teil feste Seitenwände sind? Entweder sind das keine echten Slide-Outs oder die Seitenwände im unteren Teil sind klappbar. Mysteriös. Wenn mir da jemand weiterhelfen kann, bittedanke. 🙂

Das GULF Design sieht auch, oder erst recht, an großen Autos gut aus, aber auch an dem kleinen Quad davor. Und der neue Ford Cargo ist, rein optisch wenigstens,  einfach klasse.

Hinter den großen steht ein kleines blaues Auto aus der Abteilung ‚Verliebt auf den ersten Blick‘: die neue Alpine. Noch als Vorserien-Modell, aber schon todschick!

 

Im monströsen, viel zu großen Beck-Boulevard gab es eigentlich nicht viel zu sehen. Die üblichen Flohmarkt-Modellauto und Klamotten Stände, ein Stand mit FIA-WEC – Ohrstöpsel (mit 5 € schweineteuer, aber echt gut, ich hatte meine im Auto in der Tasche liegen lassen), die üblichen Fressbuden, und: ein paar alte Porsche. Sehr schick!

Alles Autos mit Geschichte, bzw. im Fall von dem neuen 918 einer, der noch Geschichte schreiben möchte, als Hybrid-Straßensportler. Nett fand ich den halben Hybrid LMP1, 375.000 Lego Steine sollen die andere Hälfte wohl sein. 🙂

Was gab es noch zu sehen? Ach ja, Wohnmobile. Das ein 10-11 Meter Fleetwood NICHT das größte Wohnmobil auf dem Platz ist, ist ja schon relativ ungewöhnlich. Es sei denn, da steht noch ein umgebauter Renault Magnum 3-Achser rum. An Stelle der Klappbetten hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz sind zwei zusätzliche Ledersitze eingebaut mit Durchgang zum Wohnbereich, also ein echtes Vier-Personen-Wohnmobil. Den kurzen Allrad-Sprinter würde ich mittlerweile allerdings eher nehmen, ich habe zwar keinen Anhänger mit Porsche 911 Cup Rennwagen drin, aber damit kommt man wenigstens überall hin, das klappt erfahrungsgemäß mit den großen Wohnmobilen nicht immer. 🙂

So, eine fast leere Rennstrecke, bzw. ein Teil davon, während eines Autorennens. Da habe ich doch mal den Microsoft Image Composite Editor ausprobiert und aus acht einzelnen ein großes Foto gebastelt. Hat geklappt.

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Was ich an den Prototypen ja faszinierend finde, ist die verbaute Technik. Beim Pitwalk, den ich letztes Jahr so verteufelt hatte weil ich extra auf Verdacht ein Karte im Vorverkauf gekauft hatte, weil nur die ersten 3-4000 Käufer Zugang haben sollten, aber anschließend doch alle reingekommen sind, war ich dieses Jahr früh genug und bin bis auf die Porsche Boxen überall problemlos hin gekommen und konnte problemlos Fotos machen. Als Vergleich einfach mal die Vorderachse von einem vergleichsweise einfachem LMP2 (#26 G-Drive), die lenken, federn und dämpfen muß, und daneben die mit Technik vollgepackte Vorderachse eines Toyota LMP1, die zusätzlich noch Elektroantrieb und Energierückgewinnung als Aufgabe hat.

Die LMP2 Autos sind sicher keine Hosenscheisser, aber wenn ich sehe wie die Hybridautos aus den Kurven raus beschleunigen, faszinierend. Als wären alle anderen mit 50 PS Smarties unterwegs. Und die bewegen sich, also für mich rein optisch wenigstens nicht festzustellen, nicht dabei. Vollbremsung oder Beschleunigung, die Karren liegen gerade auf der Straße. Unglaublich.

Der Preis für den besten Sound geht übrigens auch dieses Jahr wieder an Aston Martin und die Corvette, auf den neuen Ford GT war ich gespannt, das finde ich ein ganz tolles Auto, was allerdings meiner Meinung nach mit einem echten GT nicht mehr allzu viel zu tun hat.

 

Halbrechts hinter der T12 stand noch durch einen Zaun abgesperrt das eigene TV Studio, die WEC produziert scheinbar wie die F1 auch die eigenen Bewegtbilder. Zwei ausziehbare Auflieger als Produktion und, das fand ich bemerkenswert, ein dritter Auflieger mit der eigenen Stromversorgung.

 

Dann war das Rennen auch schon wieder vorbei, die Rettungshubschrauber machten sich auf den Heimflug, Bongard packt zusammen und hier noch ein paar Fotos ohne Rennwagen.

 

Ein langer, aber schöner Sonntag, an dem ich eins zum allerersten Mal gemacht habe: ein Twittertreffen. Mit Stephan, Bernd und Marco und zum Schluß so lange erzählt das die Tribünen voll waren und ich den Start aus der zweiten Reihe gesehen habe. 🙂

Alle Fotos gibt es wie immer bei Tante Google

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