FIA WEC 6 Hours of Nürburgring – Samstag

die Veranstaltung:
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der grundsätzliche Plan:
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das Ticket:
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das besondere Extra-Super-Duper-Zusatz-Pitwalk-Ticket:
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Wissta Bescheid?
Nagut, etwas mehr Kontext.

Das FIA WEC 6 Stunden Rennen am Nürburgring ist die erste Veranstaltung mit den aktuellen WEC / Le Mans Autos in Deutschland.
Zudem ist das eine Rennserie die ich in der aktuellen Form noch nie gesehen habe, und das geht ja mal gar nicht. Also bot sich ein Besuch natürlich an.

Für die ersten 4000, anschließend 8000 Käufer eines Wochenend-Tickets sollte es die exklusive Möglichkeit eines Pitwalks am Sonntag geben, das heißt die Möglichkeit die Autos vor dem Start in den Boxen anzusehen.
Das ist eigentlich immer eine schöne Sache, ich kenne das aus der VLN, und auch mit dem Wissen im Hinterkopf das es da sicher keine offenen Boxen, sondern nur ein Ansehen aus der Boxengasse geben wird, war das Wochenend-Ticket gekauft.

Zwischendurch stand der mögliche Verkauf des Wohnmobils an (immer noch aktuell, klick wer Interesse hat) und auch der Kollege, für den ich Urlaubsvertretung machen muß, kündigte zwischendurch seinen Urlaub natürlich genau über das Wochenende an.

Das Wohnmobil stand also zur Verfügung, die Kunden zu denen ich den Samstag noch musste waren gebrieft das der Einkauf an dem Tag gefälligst schnell zu gehen hat wegen keine Zeit.

Der persönliche Plan: um 14.00 Uhr auf der Tribüne sitzen zum Qualifying.
11.20 Abfahrt von der Arbeit nach Hause.
Kaffee mit der Liebsten, warmes Plümo ins Wohnmobil (Eifel!)
11.50 Abfahrt, erwartete Fahrtzeit 90 Minuten, läuft.
Gegen 13.45 durfte ich dann, nach einer kurzen Diskussion mit einer sehr hübschen und freundlichen Parkplatz-Zufahrt-Kontroll-Frau das ich auch ja abends wieder vom Parkplatz fahre und da nicht übernachte, was ich eh nicht wollte, auch auf einen Parkplatz fahren wo es noch Platz gab, am Allerwertesten des Nürburgrings quasi, gesehen von der Tribüne aus wo ich eigentlich hin wollte, wo ich mir nicht bewusst war das es da überhaupt noch Parkplätze gibt.

Es war voll!

Schön: der Parkplatz war direkt hinter der T5b, mit offenen Zugängen hätte ich gar nicht so weit laufen müssen, aber alles in allem saß ich um kurz vor 14 Uhr auf einer Tribüne.
Hurra! 🙂

Lustig am Rande: die Parkticket – Preispolitik.
Ein Ein-Tages-Ticket kostete 8 €.
Ein Zwei-Tages-Ticket, was ja bei einer Wochenend-Veranstaltung schon mal benötigt werden könnte, aber nicht angeboten wurde, kostete 10 €.
Das die Samstags vom Parkplatz-Personal nicht selbstständig angeboten wurden hat doch zu vielen verärgerten Leuten am Sonntag geführt.
Auf präzise Nachfrage gab es das wohl. Nunja.

Um 14 Uhr zuerst das Qualifying der GTE:
Aston Martin, Porsche, Corvette, Ferrari. Zeit für Ohrstöpsel. 🙂

Zwanzig Minuten Zeit, zwei Fahrer a 10 Minuten Fahrzeit.
Pro Auto werden die jeweils schnellsten Zeiten der Fahrer addiert und dann durch 2 geteilt, das Ergebnis ergibt die Startaufstellung.

Anschließend die LM Prototypen, für mich komplett neue Autos, hatte ich bis dahin noch nicht gesehen.
Die Werksautos von Audi, Porsche und Toyota fahren mit einem Hybridantrieb, die sind nicht mal laut, kommen aber durch eine extreme Aerodynamik und einen systembedingten Allradantrieb durch die zugeschalteten E-Motoren an der Vorderachse mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit aus den Kurven raus, faszinierend!
Dazu eine Meute der etwas leistungsschwächeren LM P2 und insgesamt viel Spaß mit Autos.

Nach dem Zeittraining stand noch ein Rennen des Porsche Super Sport Cups an, mich zog es allerdings erst mal ins Fahrerlager.
Joa, leichter Größenwahnsinn, wie erwartet. 🙂
Der Doppelstock-Slideout-Auflieger von Toyota

wirkt dann schon etwas ärmlich neben der Super-Duper-Angeber Hospitality von Audi

Im Parc Ferme standen die Autos vpm Qualifying

Zwischendurch noch ein Rennen mit den Nürburgring Legends, ältere Autos die am Ring Geschichte geschrieben haben.
Mini, Ford, Porsche, Mustang, Corvette, alles dabei was Rang und Namen hat und mich sehr an meine Kindheit und Jugend, in der ich auch schon viele Wochenenden am Nürburgring verbracht habe, erinnerten. Sehr schön! 🙂

Zum Abschluß des Tages noch ein Blick ins alte Fahrerlager, was komplett von Audi in Beschlag genommen wurde. Wofür auch immer.
Aber ganz versteckt am Rand in den alten Boxen standen dann noch ein paar wenige aber sehenswerte Automobile. 🙂

So.
Und nun 2 km laufen um wieder ans Wohnmobil zu kommen.
Hurra! 🙂

Der Rest des Abends war mit zum Schlafplatz fahren, an die Nordschleife laufen, sich in und um Meuspath umsehen, essen und trinken relativ schnell erledigt.
Ich war morgens um 4 Uhr aufgestanden und lag abends um 10 im Tiefschlaf im Bett.

Hier noch der direkte link zur Galerie:
http://www.abload.de/gallery.php?key=j69z2StY

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